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Social Media Fotos: echter Mehrwert mit professionellen Highlights? – Interview mit Romy Geßner

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Ob über Statusmeldungen, Chat- oder Voice-Nachrichten: mit Facebook, Instagram und Co. halten wir heute überwiegend Kontakt zu Freunden und Bekannten. Soziale Medien veränderten aber auch den Informationsfluss zwischen Unternehmen und Kunden. Diese können nicht mehr nur passiv Neuigkeiten konsumieren, sondern sich zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv zu Wort melden. Abgesehen von Texten, gewinnen Bilder immer mehr an Bedeutung: Allein auf Facebook werden tagtäglich mehr als 343 Millionen Fotos verbreitet. Für Ihren professionellen Social Media Auftritt bringt es jedoch wenig, wenn Sie Ihre Posts mit beliebigen Bildern ausstatten. Gleiches gilt für unscharfe oder qualitativ schlechte Bilder, womit Sie Ihrem Social Media-Auftritt keinen Gefallen tun. Wie Sie Ihre Social Media-Strategie durch optische Elemente verbessern statt zu verschlechtern, erfahren Sie im diesjährigen Social Media Sommer-Camp 2018: Romy Geßner ist Expertin im Bereich Portrait- und Businessfotografie und verrät, worauf es bei professionellen Social Media Fotos mit Mehrwert wirklich ankommt. Im Interview gibt sie vorab Tipps im Punkto Bildoptimierung und was Sie vermeiden sollten, um professionelle Social Media Fotos zu erhalten.

Anmerkung der Redaktion: Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und informieren Sie sich unter Social Media Sommer-Camp 2018!

Was aussagekräftige Social Media Fotos für Ihr Business leisten

Schönen guten Tag Frau Geßner, Sie wissen genau, warum Bilder mehr sagen können als Worte. Mit Smartphones kann man heute in Sekundenschnelle Fotos aufnehmen und mit anderen Personen über Social Media-Plattformen teilen. Warum sind Fotos bei Instagram, Facebook oder Twitter wichtig für den Unternehmensauftritt?

Die Menschen wollen wissen, wie so eine Marke oder ein Unternehmen tickt. Daneben interessiert sie, wer Diejenigen dahinter sind und was so passiert. Das ist oft auf der Webseite oder im Shop häufig nicht ersichtlich. Daher eignen sich Social Media-Plattformen hervorragend, um den Blick durchs Schlüsselloch zu ermöglichen. Unser Gehirn kann Informationen in einem Bild schneller aufnehmen, als bei reinem Text. Ein aussagekräftiges Bild ist deswegen unschlagbar. Jedoch sollte man sich nicht verzetteln und im Zweifel erst einmal mit ein bis zwei Plattformen starten. Nicht alle Kunden sind überall vertreten beziehungsweise ihnen fehlt oft die Zeit, viele Plattformen in hoher Qualität zu bespielen.

 Sie beschreiben in Ihrem Webinar Schritt für Schritt, worauf es bei Social Media Fotos ankommt. Welche grundlegenden Eigenschaften sollte ein gelungenes Social Media Foto technisch und inhaltlich erfüllen?  

Aus inhaltlicher Sicht sollte das Bild zur Aussage im Text passen, Emotionen wecken und Lust machen, zu lesen. Aus technischer Sicht reicht es erst einmal, wenn das Bild nicht verwackelt, unscharf oder in den Farben verfälscht ist. Detaillierte Tipps zum Bildaufbau und an welchen Regeln man sich orientieren kann, gebe ich im Webinar.

Häufig scheinen Bilder buchstäblich „ins Auge zu stechen“ – während uns andere kalt lassen. Was ist besonders bei der Bildsprache wichtig, damit das Foto „ins Schwarze trifft“?

Das kommt ganz auf das Produkt beziehungsweise die Marke an. Nicht jeder Mensch springt auf das gleiche Bild an. Je nach Marke habe ich eine bestimmte Erwartungshaltung.

Grundsätzlich fühlen wir uns bei Emotionen (positiv wie negativ) angesprochen und schauen genauer hin.

Worauf sollten sie achten, wenn sie Social Media Fotos auf verschiedenen Kanälen veröffentlichen möchten? Oder anders gesagt: Woran liegt es, dass ein Foto-Post auf Facebook klappt, während es auf Instagram floppt? 

Facebook und Instagram werden gänzlich unterschiedlich genutzt. Kurz gesagt: Instagram ist auf das Drumherum konzentriert, den Blick hinter die Kulissen. Neuerdings kann man direkt vom Post-Foto auf Produkteverlinken. Ohne Bild funktioniert Instagram nicht. Andererseits lassen sich dort Links nur im Profil setzen sowie in den Stories, dort jedoch erst ab 10.000 Followern. Bei Facebook ist das anders: dort können Blogartikel, Produkte und vieles mehr problemlos geteilt werden. Auch reine Textposts können abgesendet werden.

Da der Algorithmus bei Facebook seit Kurzem wieder die privaten Posts priorisiert, haben es Fanpages schwerer. Guter Content ist wichtig.

Mein Eindruck: Instagram ist emotionaler, nimmt schneller mit; bei Facebook zählen informative Inhalte mehr als reine „Spaßbilder“. Idealerweise ergänzen sich die Profile eines Unternehmens bei Facebook und Instagram.

Dank unzähliger Bildbearbeitungs-Apps können Momentaufnahmen zudem nachträglich optimiert werden. Worauf muss man bei Bearbeitungsprogrammen achten, um gute Social Media Fotos zu bekommen?

Ich rate von zu viel Nachbearbeitung ab. Geraderücken, Farben und Kontrast leicht optimieren, das war’s. Übertriebene Filter wirken unprofessionell. Meist reicht die Bildbearbeitungs-App des Smartphones absolut aus.

Statt Foto-Highlights zu posten, kann es passieren, dass Bilder von Unternehmen in der Timeline untergehen. Was muss bei der Beleuchtung berücksichtigt werden, damit ein guter Schnappschuss gelingt?

Blitz aus! Blitzen sollte man den Profis überlassen, die wissen, wie sie künstliches Licht gezielt richten können. Das A und O für schöne Fotos ist es, das (natürliche) Licht lesen zu können. Wo kommt das Licht her? Wann ist es am schönsten beziehungsweise für meinen Zweck geeignet? Hier macht Übung den Meister. Tipps, worauf wie man sich der Thematik nähern kann, gebe ich im Webinar.

Was erwartet die Teilnehmer am 24. Juli von 11:00-12:00 Uhr darüber hinaus in Ihrem Webinar „Tipps & Tricks für tolle Social Media Fotos“?

Ich zeige den Teilnehmern, wie man mit wenigen Mitteln schöne Fotos machen kann. Nach dem Webinar wird man viele Bilder mit anderen Augen sehen und Lust haben, die Kamera zu schnappen und die vielen Tipps auszuprobieren. Der Fokus liegt auf dem Fotografieren mit Smartphones, die meisten Tipps lassen sich aber auch auf andere Kameras anwenden.

Vielen Dank, Frau Geßner, für die interessanten Ausführungen für bessere Social Media Fotos, sowohl im privaten wie im Business Umfeld.

Das Interview mit Romy Geßner führte Karin Kreuzer, Redakteurin des Wirtschafts- und Mittelstandsmagazins AGITANO.

Das Social Media Sommer-Camp 2018: Seien Sie dabei!

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Die Portrait- und Businessfotografin Romy Geßner weiß, worauf es bei professionellen Social Media Fotos ankommt, damit Sie neue Kunden gewinnen. (Bild © Kerstin Petermann)

Geballtes Know-how für Sie: Vom 23.-27. Juli zeigen Ihnen Sabine Piarry und ihr Expertenteam – darunter Romy Geßner – eine Bandbreite an Tipps und Tricks, wie Sie Social Media effizient und smart einsetzen. Mit jeweils einem hochinteressanten Webinar erhalten Sie so von 15 Experten die Möglichkeit, in spannende Themenbereiche einzutauchen. Unter „Auf der Sonnenseite des Erfolgs – mit dem Social Media Sommer-Camp 2018!“ erfahren Sie mehr zu allen Experten und ihren jeweiligen Fachgebiete. Das Gesamtprogramm sowie Tickets und die Direktanmeldung finden Sie unter Social Media Sommer-Camp 2018.

Über Romy Geßner

Die Portrait- & Businessfotografin Romy Geßner liebt es, Geschichten zu erzählen. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt sie dafür Bildideen, die zu einem Produkt passen oder eine Unternehmensphilosophie wiederspiegeln. Denn sie weiß, wie man eine individuelle Bildsprache kreiert, die potenzielle Neukunden überzeugt. Romy Geßner kann aber nicht nur hervorragend mit Fotos und Bildern, sondern auch mit Worten. Denn ihre zweite Passion ist das Übersetzen – ob in Englisch, Spanisch oder Deutsch.

Mehr zu Romy Geßner finden Sie unter: https://romygessnerfotografie.de/

Karin Kreuzer

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