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„Von neuen zu erschlossenen Märkten“, Unternehmer-Interview Nr. 5 mit Werner Poiger, PBS sales

Worin liegt Ihrer Meinung nach – aus der Perspektive Ihrer Tätigkeit heraus – in der Regel der größte Handlungsbedarf bei Ihren Kunden?

Ich denke, diese Frage ist aktuell leicht zu beantworten, weil die Antwort allgegenwärtig ist. Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor sehr stark da. Viele kleine und mittelständische Unternehmen verlassen sich aber immer noch zu stark auf den Binnenmarkt. Neue Absatzmärkte im Ausland aufzubauen ist eine grosse Herausforderung, es werden hierfür Managementkapazitäten benötigt und ein breiter Erfahrungsschatz bzgl. der Geschäftskultur der einzelnen Märkte. Diese Unternehmen müssen die für Sie geeigneten neuen Märkte  in Europa, in Nordamerika, in Südamerika, in Asien, identifizieren und effizient erschließen. Globale Präsenz schafft eine gesunde Basis und sichert ein Unternehmen ab.

Woran denken Sie bei den Worten „kurzfristiger Erfolg“ versus „Nachhaltigkeit“?

In einigen Ländern wird dem kurzfristigen Erfolg oft mehr Aufmerksamkeit beigemessen, wie einem nachhaltigen, langfristigen Ansatz. Für PBS ist dies Teil der Realitäten, auf die wir auf den Weltmärkten treffen. Für uns als Unternehmen gibt es keine Alternative zum nachhaltigen Ansatz. Wir müssen geduldig und sorgfältig säen, um erfolgreich zu ernten.

Haben Sie ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

In der Tat…“Alles im Leben ist Holschuld“.

Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für die nächsten drei Jahre aus?

Dieses Jahr ist ein Besonderes für uns. PBS wird 20 Jahre alt. Wir können stolz sein auf das Erreichte. Wir haben heute Auftraggeber aus aller Welt. Alle Kunden aus 1993 sind auch heute noch bei uns. Aber natürlich wollen auch wir unsere Kundenbasis noch breiter aufstellen. In den ersten Jahren sind wir fast automatisch durch Weiterempfehlungen im Netzwerk gewachsen. In den nächsten drei Jahren wollen wir die PBS sales Vertriebsdienstleistungen sehr aktiv im deutschen Markt dem Mittelstand bekannt machen.

Her Poiger, vielen Dank für das Gespräch.

(Das Interview führte Claus-Peter Schaffhauser.)

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