Marketing

Warum die Webpräsenz für Unternehmen derzeit umso wichtiger ist – mit Infografik

Zwei Personen an einem Schreibtisch diskutieren Aufbau und Gestaltung einer Webpräsenz

In den Zeiten der Digitalisierung und spätestens durch die Corona-Pandemie führt für Unternehmen praktisch kein Weg mehr daran vorbei, eine eigene Website zu betreiben. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn diese können Unternehmen frei und in ihrem Corporate Design gestalten und verschiedene Funktionen integrieren, die zum jeweiligen Geschäftsmodell passen. Wer hier Verbesserungsbedarf hat, sollte aufgrund der aktuellen Situation zügig handeln. Dazu haben wir einige Tipps und Hinweise für Sie versammelt, wie Sie das Thema Website beziehungsweise ansprechende Webpräsenz möglichst unkompliziert und kostengünstig angehen können. Zum Beitragsende erhalten Sie zudem einige statistische Zahlen zu interessanten Marktentwicklungen – und eine Infografik, in welche Marketing-Kanäle sich derzeit die Investition am meisten lohnt.

Spätestens jetzt: Gezielt in die Webpräsenz investieren

Eine offensichtliche Folge der Regelungen in diesem Jahr ist, dass sich zahlreiche Angebote in allen Lebens- und Geschäftsbereichen verstärkt in den digitalen Raum verlagert haben. Das ist insbesondere für diejenigen eine Herausforderung, die bislang über keine oder eine nur unzureichende Website verfügen. Wer dieses Thema nun angehen und eine professionelle Webpräsenz aufbauen möchte, hat die oft lohnenswerte Option, eine externe Agentur zu beauftragen. Bei der Suche nach einem passenden Partner für diesen Auftrag sollten Sie jedoch folgende Punkte im Blick behalten.

  • Auf Preise achten: Wie bei jedem Vertragsabschluss lohnt es sich, im Vorfeld die Preise zu vergleichen. Diese sollten Sie unverbindlich anfordern, falls sie nicht direkt auf der Website einsehbar sind.
  • Vertragsklauseln beachten: Eine professionelle Webpräsenz ist ein Dauerthema, das nicht nur in der aktuellen Situation einen wesentlichen Bestandteil der Marketing-Strategie eines Unternehmens ausmacht. Ungewöhnliche Laufzeiten und Knebelverträge sollten Sie misstrauisch stimmen.
  • Bauchgefühl berücksichtigen: Beim Besuch der Website eines Anbieters und auch beim Gespräch mit Ansprechpartner*innen sollten Sie sich immer wieder die Frage stellen: Fühlen Sie sich wohl – und haben Sie das Gefühl, auf Augenhöhe zu kommunizieren?

Tipp: Wenn die aktuelle Situation Sie kurzfristig zum Handeln „zwingt“, ist die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Anbieter mit variablen Leistungspaketen eine valide Option. Damit fällt auch die Budget-Kalkulation bereits für die kommenden Monate leichter. Darüber hinaus gewinnen Sie einen guten Einblick in die Zusammenarbeit, ohne sich langfristig binden zu müssen.

Noch ein Hinweis: Gerade den letzten Punkt von oben – das Bauchgefühl – sollten Sie auch im Hinblick auf den Aufbau einer eigenen Webpräsenz für Ihr Unternehmen berücksichtigen. Achten Sie darauf, dass alle Aspekte klar, nachvollziehbar und seriös wirken und zu Ihrer Corporate Identity passen. Dies gilt umso mehr, wenn Ihr Ziel darin besteht, dass der User eine Transaktion – wie etwa den Kauf in einem integrierten Online-Shop – ausführen soll.

Wer derzeit gewinnt, hat online gepunktet

Der Online-Handel boomt derzeit enorm; und selbstverständlich sind diese Entwicklungen vorrangig auf die verschiedenen Auflagen zurückzuführen, die die Bundesregierung sowie die jeweiligen Länder erlassen hatten. In diesem Zusammenhang sind die Geschäftszahlen für Anbieter im Online-Handel besonders interessant, denn diese stiegen um fast ein Drittel an. Zwei eindeutige Beispiele sind dabei folgende Bereiche:

  • Einrichtung, Haushaltsgeräte und Baubedarf: 14,6 Prozent plus
  • Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren: 2,3 Prozent plus.

Dem gegenüber stehen die lokalen Geschäfte mit einer Minusbilanz im Vergleich zum Vorjahr:

  • Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren: 16 Prozent minus
  • Verschiedene Einzelhandelsgeschäfte inklusive Waren- und Kaufhäuser: gut 11 Prozent minus.

In der Konsequenz übten sich zahlreiche Unternehmen darin, die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle voranzutreiben und ebenfalls in den Versandhandel einzusteigen. Die Grundlage dafür bildet wiederum die Anpassung der Marketing-Strategie beziehungsweise der Aufbau von Webpräsenzen – in verschiedenen Online-Kanälen und auf der Website selbst.

Infografik: Klassische Werbekanäle trifft Corona am härtesten

Auch im Hinblick auf die Werbekanäle, die aktuell am meisten Erfolg versprechen, bildet eine ansprechende Website den Kern der Marketing-Strategie; schließlich muss die geschaltete Anzeige ein Linkziel haben. Dies haben auch die Marketing-Abteilungen der Unternehmen in Deutschland erkannt, wie die folgende Infografik zeigt:

Statista-Infografik Klassische Werbekanäle trifft Corona am härtesten
(Bild: © Statista, Lizenz: Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0)

Für nahezu alle Branchen bewegt sich die Zielgruppe verstärkt online. Es gilt, diese dort richtig anzusprechen, und ein essenzielles Werkzeug dazu ist eine professionelle und authentische Webpräsenz, die Vertrauen weckt.

Beate Greisel

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