Gesundheit

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Interviewreihe (Teil 2)

Wie steht es um die Ausbildungssituation und Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich und im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Neben den Qualitätsrichtlinien von BGM im Unternehmen zur zielgerichteten Umsetzung geht es in der Zukunft auch um die Qualitätsrichtlinien von Ausbildungen. Es gibt mittlerweile schon eine große Vielzahl an Ausbildungen, das fängt an bei Bachelor- und Masterstudiengängen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten wie Gesundheitsmanagement allgemein, Gesundheitsmanagement für Unternehmen, Sportwissenschaft, Gesundheitswissenschaft usw., darüber hinaus gibt es auch berufsbegleitenden Ausbildungen oder sogar die IHK bietet ebenso Ausbildungen an. Die Vielzahl ist sehr groß, vor allem wenn man die Zusatzqualifikationen mit betrachtet, diese vermitteln in Kürze das Wesentliche über betriebliches Gesundheitsmanagement. Auch hier ist die gleiche Entwicklung abzusehen. Die Qualität durch den Lehrinhalt und die Ausbildungsweise wird in Zukunft differenzierter betrachtet werden, sowohl von den Studenten, als auch von den Unternehmen.

Gibt es Netzwerke von Unternehmen mit dem Schwerpunkt Betriebliches Gesundheitsmanagement und wenn ja, wie kann man sich diese vorstellen?

Es gibt Netzwerke von Unternehmen, denn ohne Netzwerke, die eine Gruppenstärke bilden, geht heute nichts mehr. Netzwerke wie Vereine und Verbände gibt es zu fast jedem Schwerpunktthema. Es gibt Verbände zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement, wie z.B. den Bundesverband BGM oder Netzwerke wie von Preisverleihungen für BGM-aktive Unternehmen, z.B. Corporate Health Award und HAWARD, Verbände für Betriebssport, Vereine für Rückentraining, Vereine für gesunde Unternehmensführung und so weiter. All diese haben Schwerpunktgebiete. Ein Netzwerk für alle ist HUMAN CAPITAL CARE. Dieses hat sich die Aufgabe gesetzt, übergeordnet zu vereinen, mit drei einfachen Zielen: Austausch von Kontakten, Vermittlung von Fachwissen und Generierung von finanziellen Vorteilen für das Netzwerk. Eine gemeinsame Plattform auf der alle zusammenkommen, um die Unternehmen für die Zukunft im Sinne der Entwicklungen aufzustellen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Im dritten Teil dieser Reihe spricht Michael Hoeckle über die Motive und Ziel von Unternehmen, die betriebliches Gesundheitsmanagement in ihren Betrieb integrieren wollen. Das Interview erscheint am Dienstag, 5. Februar 2013, auf AGITANO.

Christoph Schroeder

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