Management

Coachings: Was macht das Instrument sowie gute Coaches aus?

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Coachings – dieser Begriff ist gegenwärtig in aller Munde. Tatsächlich zählen Coachings längst zu einem sehr populären Instrument, dass nicht nur in der Personalentwicklung angewendet wird. Dafür sprechen Zahlen: Allein im deutschsprachigen Raum wuchs die Coaching Branche seit 2010 um rund 10 Prozent jährlich, laut der aktuellen Marburger Coaching Studie. Dabei wurde im vergangenen Jahr über 520 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Angesichts dessen überrascht es, dass Unternehmen noch immer zögern, Coaches zu engagieren. Aber was kennzeichnet Coachings im Kern? Und nach welchen Kriterien wählt man Coaches richtig aus?

Was sich hinter Coachings verbirgt

Coachings werden gesucht, wie die enorme Anzahl von über 332.000.000 Suchmaschinentreffern nahelegt. Doch was ist ein Coaching genau – und was ist es nicht? Dazu existiert bisher keine genaue Abgrenzung, weil weder das Wort, noch die Verwendung im Deutschen geschützt ist. Grob formuliert, handelt es sich bei Coachings um eine sehr intensive Zusammenarbeit zwischen zwei Parteien: dem Coach und seinem Kunden. Das formt die Basis, damit der Coach bestmöglich die Erreichung der Auftraggeberziele unterstützt.

Dadurch wird der Coach zum Prozessbegleiter. Er bringt jedoch kein fertiges Lösungsbouquet mit – wie etwa ein Berater – sondern entwickelt in enger Zusammenarbeit passgenaue Strategien mit dem Kunden. Zum Beispiel können Führungskräfte in Coachings lernen, wie sie ihre Mitarbeiter von Leistungstiefs befreien können. Dazu erfahren sie, wie sie mit einem Vortrag Geschäftspartner und Angestellte für die eigene Businessidee begeistern können. Um das zu vermitteln, absolvieren zukünftige Coaches spezialisierte Seminare und Ausbildungsprogramme an Coaching Akademien, wie der Landsiedel Coaching-Akademie.

5 Merkmale, woran Sie einen guten Coach erkennt

Eben weil es so viele verschiedene Coaches und Einsatzmöglichkeiten für Coachings heutzutage gibt, ist es wesentlich, seriöse und unseriöse Angebote zu erkennen. Dazu können Ihnen die folgenden fünf Merkmale helfen, damit Sie einen guten Coach finden, der etwa:

  1. Den Zeitrahmen festlegt. Das bedeutet, dass sich das Coaching über einen klar festgesetzten Zeitrahmen erstreckt. Darin soll das inhaltliche Volumen für die Coachingteilnehmern überschaubar bleiben.
  2. Analysiert, ob ein Coaching im jeweiligen Fall überhaupt Mehrwert generiert. Das schließt die Überprüfung mit ein, ob ein Coaching die passgenaue Maßnahme für die individuellen Adressaten darstellt.
  3. Seine Kompetenzen sowie deren Grenzen im Blick hat und gegebenenfalls den Auftrag ablehnt. Denn es nützt dem Kunden wenig, wenn das Leistungsvermögen des Coaches nicht den Kundenerwartungen entspricht. Um aber die gemeinsam erarbeiteten Ziele zu erreichen, bedarf es einen professionellen Coach, der über fundiertes Wissen und Erfahrung zu den erforderlichen Themen verfügt.
  4. Den Kunden nicht im Dunkeln stehen lässt. Ein guter Coach gibt ferner Einblick in sein Vorgehen, methodisch wie konzeptionell. Dadurch kann der Kunde im Vorfeld genau einschätzen, wie das Coaching abläuft und worauf er sich einlässt.
  5. Dem Kunden Bedenkzeit gibt. Die Entscheidung für ein Coaching sollte wohlüberlegt sein und ohne Druck getroffen werden. Dahingehend ist es ein wesentliches Kennzeichen eines guten Coachs, wenn er dem Kunden nach einem kostenlosen Vorgespräch zusätzliche Zeit zum Nachdenken einräumt.

Wenn Sie diese Merkmale beachten sowie die Preistransparenz nicht außer Acht lassen, die bei seriösen Coachings von Anfang an bestehen sollte, kann das Ihre Suche nach einem guten Coach wesentlich erleichtern. Dazu steigert das Ihre Chancen, ein erfolgreiches Coaching zu erleben.

Karin Kreuzer

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