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Cristina Muderlak: DIE STIMME BESTIMMT! (4) – Da bleibt mir die Luft weg!

Portrait 2 Muderlak
(© Bild: Cristina Muderlak)

… aus der zweiwöchentlichen Themenserie „DIE STIMME BESTIMMT! Ihre Stimme – der Katalysator für Ihren Erfolg“ der Logopädin und Coach für Stimme und Kommunikation Cristina Muderlak. Nach Teil 3 „Im Brustton der Überzeugung – was der Körper mit der Stimme zu tun hat“ heute Teil 4 mit „Da bleibt mir die Luft weg! – Wie Sprechatmung die Wirkung der Sprache bestimmt“.

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Nach Luft schnappen, atemlos berichten, langatmiges Erzählen… Ohne Zweifel hat unsere Atmung einen wesentlichen Einfluss auf unsere Stimme und unser Sprechen. Zum einen ist die Stimme nichts anderes als schwingende Luft – diese Luft ist unsere Atmung. Und natürlich ist die Tiefe der Atmung wie auch der Druck, mit dem die Atmung unseren Lungen entweicht, für die Klangqualität verantwortlich.

Zusammenhang Atmung und Sprechen

Nun ist es nicht so, dass wir einmal tief einatmen und dann jeweils so lange sprechen, bis keine Luft mehr „drin“ ist. Die Atmung beim Sprechen läuft vielmehr nach einem fein abgestimmten Programm zwischen natürlichem Atemreflex und Sprechinhalt ab.

Während die meisten Reflexe nach einem immer gleichen Programm ablaufen, reagiert der Atemreflex (außer beim Schlafen) auf unterschiedliche Bedürfnisse. So etwa atmen wir jeweils anders, wenn wir ruhen oder uns bewegen, wenn wir Spannendes erleben oder in Entspannung sind, und eben, wenn wir sprechen.

Diese Sprechatmung steht in engem Zusammenhang mit dem Inhalt unseres Sprechens, unserer eigenen Verfassung, sowie der Stimmung, die wir erzeugen wollen.


Lesen Sie auf Seite 2: Atmung unterstützt Ihre Performance.

Christoph Schroeder

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