Personal

Kommunikation am Arbeitsplatz – Der richtige Umgang mit dem Dauerredner

Dauerredner, Kommunikation, Kollegen
Wie bremse ich am besten den Dauerredner aus? (Bild: Ryan McGuire / gratisopgraphy.com)

Wir haben während unseres Arbeitsalltages immer wieder mit schwierigen Kollegen zu tun. Manchmal wissen wir uns gar nicht richtig zu helfen und nehmen das Verhalten der Kollegen stillschweigend hin, weil wir denken, dass wir daran eh nichts ändern können. Das geht teilweise soweit, dass wir genervt und frustriert sind und unsere Arbeitsmotivation darunter leidet. Aber soweit muss es gar nicht kommen. Auf AGITANO geben wir Tipps, wie Sie ihre persönliche Strategie für den Umgang mit schwierigen Kollegen entwickeln. Vor kurzem haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie den Choleriker beruhigen. Heute bringen wir mit Ihnen den Dauerredner zum schweigen.

 

Sie kennen Ihn, den Dauerredner, kaum kommt er ins Büro geht unweigerlich der Mund auf. Oder, Sie stellen ihm eine einfache Frage und er gibt Ihnen eine Erklärung, die mehrere Bände füllen könnte. Kurzfassen ist für den Dauerredner ein Fremdwort.
Trotzdem können Sie es mit einigen wenigen Tipps schaffen, ihn auszubremsen.

 

Fünf Tipps, um den Dauerredner auszubremsen

1) Lassen Sie ihn erst mal reden, aber hören Sie auch zu. Auch wenn es schwer fällt. Dieses Wissen werden Sie für die nächsten Schritt brauchen.
2) Wenn er Luft holt, unterbrechen Sie Ihn sanft und reißen Sie die Gesprächsführung an sich. Legen Sie aber auf keinen Fall Druck in Ihre Stimme, sondern loben Sie ihn dafür, dass er soviele verschiedene Aspekte beleuchtet. Gesprächsunterbrechungen sollten immer mit positiven Worten eingeleitet werden. Dabei müssen Sie nicht einmal auf das Gesagte eingehen. Loben Sie den Dauerredner und wechseln Sie sofort das Thema. Das könnte beispielsweise so aussehen: „Wunderbar – Ach, dabei fällt mir ein, dass…“
3) Oder paraphrasieren Sie. Viele Dauerredner haben Angst, dass sie nicht richtig verstanden werden. Mit einem einfachen Trick können Sie Ihn ausbremsen. Eine kurze Zusammenfassung des Gesagten, hilft dem Dauerredner zu erkennen, dass Sie ihn verstanden haben und Sie können gleichzeitig die Gesprächsführung übernehmen.
4) Bleiben Sie konsequent. Den Dauerredner bremsen Sie nur aus, in dem sie konsequent deutlich machen, dass sie nur begrenzt Zeit haben. Weisen Sie ihn ruhig darauf hin, dass die Zeit, die sie zur Verfügung haben nun um ist und bleiben Sie konsequent. Vereinbaren Sie einen neuen Termin, falls noch Fragen offen sind.
5) Stellen Sie gezielte Fragen. Auf keinen Fall sollten Sie dem Dauerredner offene Fragen stellen. Die richtige Fragetechnik macht viel aus. Präzise W-Fragen eignen sich viel besser, um das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken.

Claudia Zesewitz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.