Gründer/innen

Virtuelle Büros: Präsenz vor Ort mit maximaler Flexibilität

Start-Ups, virtuelles Büro, Präsenz vor Ort, Mobilität, Meeting, Flexibilität

Emails abrufen oder online Meetings abhalten – egal wann und wo wir uns gerade befinden. Das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern gehört für Angestellte, Start-Up-Unternehmer wie Selbstständige längst zum Daily Business. Denn die Arbeitswelt wird immer schneller und immer mobiler. Wer aber denkt, dass das Büro vor Ort dank Smartphones, Tablets und Co. ausgedient hat, der irrt: Gerade Unternehmer wissen um die Bedeutung einer Geschäftsadresse auf Briefköpfen, wenn es darum geht, potenzielle Businesspartner und Kunden zu überzeugen. Erfahren Sie hier, wie virtuelle Büros als gute Alternative genutzt werden können, damit der Spagat zwischen Vor-Ort-Sein und Maximal-Mobil-Sein gelingt.

Dauerproblem: Immobilienknappheit und -preise

Die Medaille hat zwei Seiten: Hierzulande herrschen zwar aktuell gute Finanzierungsbedingungen für Immobilien und eine insgesamt positive Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung. Gleichzeitig besteht jedoch eine unverändert hohe Nachfrage nach Wohnungen. Denn die Bevölkerungsanzahlen und Existenzgründungen in den Ballungsräumen nehmen stetig zu. In der Konsequenz klettern besonders in wirtschaftsstarken Metropolen wie München, Hamburg oder Berlin die Immobilienpreise jedes Jahr um mehrere Prozentpunkte. Obschon der Bund diese Problematik erkannte und verstärkt angriff, indem etwa den Ländern im vergangenen Jahr 1,5 Milliarden Euro Zuschuss für den Wohnungsbau gewährte wurde, ist die Situation nach wie vor ernst: Von 350.000 benötigten Wohnungen wurden 2017 lediglich 245.300 Neubauten fertiggestellt. Diese massive Differenz spüren nicht nur Interessenten für Wohnraum, sondern auch klein- und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige.

Alternativlösung: Virtuelle Büros mieten

Statt sich über eben jene Immobilienproblematik zu ärgern – wofür in der Startphase von Existenzgründern oder Start-Ups ohnehin keine Zeit bleibt – gibt es bereits eine wertvolle Alternative: virtuelle Büros zur Miete. Die Idee dahinter ist, bei spezialisierten Anbietern eine eigene Geschäftsanschrift zu mieten. Dafür muss kein realer Raum ausgestattet und angemietet werden. Vielmehr erhalten Kunden das Recht, die meist repräsentative Adresse auf Ihren Briefkopf, Ihre Visitenkarte oder für geschäftliche Korrespondenzen zu nutzen. Häufig umfasst der Service außerdem die Annahme von Telefonanrufen oder Post am virtuellen Büro, die an den betreffenden Kunden weitergeleitet wird.

Ein boomender Markt mit wertvollen Vorteilen

Obschon es das Konzept der virtuellen Büros seit den 1990er Jahren in Deutschland gibt, steigt gerade gegenwärtig die Nachfrage enorm. Das liegt einerseits an der Knappheit von Wohnungen. Auf der anderen Seite hat auch die Wirtschaftskrise 2007 ihren Teil dazu beigetragen, dass vormalige Angestellte den Weg in die Selbstständigkeit wagten und in den meisten Fällen nach kleinen Büroflächen suchen. Die Vorteile der virtuellen Büros liegen dabei klar auf der Hand: Im Vergleich zu klassischen Mietverhältnissen gelangen Unternehmen sofort und kostengünstig zu einer Firmensitzadresse in einer renommierten Lage. Eben jene Repräsentanz ist unverzichtbar für die Anmeldung im Handelsregister sowie für Kundengewinnung und -pflege. Mithilfe der Zusatzdienste wie Post- und Telefongesprächsannahme bleibt zudem effektiv mehr Zeit, die im Normalfall vom Kerngeschäft abgezogen werden müsste. So gewinnen Sie diese zurück, was wiederum Ihnen und Ihren Kunden zu Gute kommt.

Trotz dieser aussagekräftigen Vorteile empfiehlt es sich, die Entscheidung für oder gegen ein virtuelles Büro mit Bedacht zu treffen. Vergleichen Sie die jeweiligen Konditionen und Laufzeiten der Vermietung, damit Sie Ihre passgenaue Lösung finden!

Karin Kreuzer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.