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Weihnachtspost in der Geschäftswelt: wo ist das noch Chefsache?

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Es ist wieder soweit, die Zeit der Weihnachtsfeiern, -präsente und -karten ist da. Mit ihr gibt es unzählige Wege, um Kunden, Partnern und Angestellten ein frohes Fest zu wünschen. Das ist eine freundliche Geste. Zugleich sollte die Weihnachtspost nicht unterschätzt werden, wenn es darum geht, Geschäftspartner möglichst langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. Wie unterschiedlich dabei die Herangehensweisen bei der Weihnachtspost in kleinen, mittleren und großen Unternehmen sind, zeigt eine Studie der kartenmacherei.

Wann beginnt die Weihnachtskartenorganisation?

Wer bekommt alles eine Weihnachtskarte? Wie viele Karten werden versendet? Und wer kümmert sich um die Organisation? Diese Fragen sollten schon zu Beginn geklärt werden, wenn es um Weihnachtspost geht. Insgesamt 1.134 Studienteilnehmer wurden zum Versand geschäftlicher Weihnachtskarten befragt. Dabei wurden unterschiedliche Unternehmensgrößen sowie Branchen betrachtet, ausgewertet und miteinander verglichen. Abhängig von der Unternehmensgröße und -branche kamen dabei teils deutliche Unterschiede zum Vorschein.

Kleinere Unternehmen (unter 50 Mitarbeiter) fingen erst relativ spät mit der Organisation an: 39 Prozent im November und 5 Prozent erst im Dezember. Der größte Teil der mittleren (50 bis 500 Mitarbeiter) und der großen (ab 500 Mitarbeiter) Unternehmen beginnen bereits im Oktober mit der Planung. Dabei sticht besonders die Branche „Events und Veranstaltungen“ hervor. Darin starteten 25 Prozent bereits im Juni, ihre Weihnachtspost in die Wege zu leiten. Wird das Ganze je Bundesland betrachtet, stellt sich schnell heraus, dass Sachsen-Anhalt mit 33 Prozent im Juli als Erstes in Deutschland mit der grundlegenden Organisation der Weihnachtskorrespondenz beginnt.

Wer kümmert sich darum?

Die Studie zeigt, dass vor allem in kleinen Unternehmen der Chef für die Weihnachtskarten verantwortlich ist: in 56,6 Prozent der Fälle. Demgegenüber stehen die mittleren Unternehmen. Bei denen kümmert sich nur noch 14,2 Prozent der Geschäftsführung um die Planung. In großen Konzernen nimmt sich lediglich 4,2 Prozent der Unternehmensspitze dieser Tätigkeiten an. Stattdessen übernehmen bei mittelgroßen und großen Firmen Andere diese Aufgabe. Das sind zum Beispiel die Assistenz der Geschäftsführung, die Marketingabteilung, das interne Grafikteam oder sonstige Mitarbeiter.

Wer darf sich über Weihnachtspost freuen?

Wer in den Genuss von geschäftlicher Weihnachtspost und womöglich von kleinen Geschenken kommt, ist in der Businesswelt klar definiert. Während bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen Kunden wie Geschäftspartner zu fast gleichen Teilen Weihnachtskarten zugeschickt bekommen, sieht es bei großen Unternehmen etwas anders aus. Dort scheinen die Geschäftspartner mit 75 Prozent mehr Karten zu bekommen, als die Kunden, die nur zu 54 Prozent mit Weihnachtspost bedacht werden.

Wie viele weihnachtliche Karten werden verschickt?

Die fleißigsten Weihnachtskartenversender kommen aus der Branche „Sport und Fitness“. Dort werden durchschnittlich 310 Weihnachtskarten im Jahr verschickt. Dagegen hält sich die Marketingbranche eher bedeckt: Nur etwa 76 Personen können sich über eine Weihnachtskarte der Firmen freuen. Wird dieser Aspekt anhand der Unternehmensgröße betrachtet, wird sichtbar, dass große Unternehmen lediglich 291 Weihnachtsgrüße verschicken. Die höchste Anzahl an Weihnachtspost stammt hingegen von mittelgroßen Unternehmen. Diese lassen ihren Geschäftskontakten durchschnittlich 355 festliche Botschaften pro Jahr zukommen.

Weitere interessante Informationen

Zusätzliche Informationen zur betrieblichen Weihnachtspost, informative Grafiken, Diagramme sowie eine nützliche Excel-Vorlage für das persönliche Adressmanagement von geschäftlichen Weihnachtskarten finden Sie direkt in der Studie.

Karin Kreuzer

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