Gesundheit

5 Tipps zur Selbsthilfe gegen Rückenschmerzen

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Langwierig, schmerzhaft, teuer: Rückenschmerzen plagen bereits jeden dritten Erwachsenen in Deutschland. Das ist nicht nur unangenehm. Das kann auch Unternehmen teuer zu stehen kommen. Denn de facto verursachen Erkrankungen des Rückens oder der Wirbelsäule rund 25 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Und die Tendenz steigt. Da liegt es auf der Hand, dass noch sehr viel getan werden muss. Sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite. Doch was gilt es grundsätzlich bei Rückenschmerzen zu beachten? Und mit welchen Tipps können Sie auch im Alltag effektiv Rückenschmerzen lindern?

Warum Rückenschmerzen kein einfaches Thema sind

Allem voran sind Rückenschmerzen nicht gleich Rückenschmerzen. Das Thema ist sehr viel komplizierter. Um einen ersten Überblick zu erhalten, sollten Sie einige Aspekte in den Blick nehmen:

  • Die Häufigkeit der Rückenschmerzen: Die Bandbreite an verschiedenen Varianten reicht von einmaligen, akuten bis hin zu chronischen Rückenschmerzen.
  • Die Intensität der Rückenschmerzen: Diese können sich sehr verschieden bei den Betroffenen auswirken. Dazu kommt, dass das Schmerzempfinden bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist. Um dennoch eine Einschätzung zu bekommen, lassen Mediziner häufig Fragebögen oder eine Schmerzskala vom jeweiligen Patienten ausfüllen.
  • Den Schmerzort. Wo Sie Rückenschmerzen verspüren, ist außerdem von zentraler Bedeutung. Das kann genauso wie Intensität und Häufigkeit variieren. Allgemein unterscheidet man jedoch zwischen drei Bereichen. Das sind einmal Rückenschmerzen im Becken- oder Lendenwirbelbereich. Das ist am häufigsten verbreitet und kann zu Muskelverspannungen oder Bandscheibenvorfällen führen. Daneben treten vielfach Rückenschmerzen im oberen Brustwirbelsäulenbereich auf. Wenn Sie hier von Scherzen geplagt werden, kann eine falsche Körperhaltung beim Arbeiten dahinterstecken. Als drittes gibt es Rückenschmerzen, die im mittleren Bereich der Wirbelsäule vorkommen. Verspüren Sie dort Schmerzen, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Häufige Auslöser sind Verformungen des Skeletts oder Reizungen der Muskeln.

Diese drei Unterschiede sind nur eine Auswahl von Punkten, die die Vielfältigkeit der Schmerzen erahnen lassen. Sollten Sie derartige Schmerzen verspüren oder bemerken, dass Ihre Mitarbeiter darunter leiden, ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt zu befragen. Unabhängig davon gibt es jedoch einige Selbsthilfe Tipps, die effektiv Linderung im Alltag verschaffen können.

Tipp #1: Schluss mit Schonhaltung

Schonung klingt zwar auf den ersten Blick nach dem richtigen Mittel. Gerade bei Rückenschmerzen ist davon allerdings abzuraten. Denn in der Schonungshaltung haben Sie oft keine gerade Körperhaltung. Das kann Ihre Muskeln übermäßig beanspruchen. Im schlimmsten Fall führt es zu Verspannungen. Sollten Sie einen Büroarbeitsplatz haben, können Sie Rückenschmerzen im Alltag beispielweise mit der richtigen Bestuhlung entgegenwirken. So kann sich ein qualitativer Bürostuhl auszahlen, wie ein Swopper mit Lehne, der eine gesündere Sitzhaltung dank einer innovativen 3D-Technologie fördert.

Tipp #2: Bewegung verschafft Linderung

Selbst wenn jede Bewegung schmerzt: vermeiden Sie völligen Stillstand. Denn das beschleunigt nicht, dass Rückenschmerzen gelindert werden. Bewegen Sie stattdessen insbesondere die Körperregionen, die nicht schmerzen. So regen Sie Ihre Durchblutung an, was den Abbau von schädlichen Substanzen in Ihrem Körper fördert. Gleichzeitig kann Bewegung Ihr Schmerzempfinden senken. Diesen Effekt können Sie im Alltag schon mithilfe von einfachen Dehn- oder Gymnastikübungen unterstützen.

Tipp #3: Runter vom Stresspegel

Nicht nur die Körperhaltung kann Rückenschmerzen verursachen. Stress und andere Formen von psychischen Belastungen sind nicht zu unterschätzende Risikofaktoren. Denn das kann Muskelverspannungen bewirken. Sollte das der Fall sein, ist es an der Zeit, auf die Bremse zu treten. Hierzu können Ihnen einfache Achtsamkeits- oder Entspannungstechniken, wie Meditation, Massagen oder autogenes Training, eine effektive Linderung verschaffen.

Tipp #4: Selbsthilfe mit Wärme

Wärme ist nicht zu vernachlässigen, wenn Ihr Rücken schmerzt. Das kann Verspannungen in einzelnen Muskelpartien lösen. Der Grund ist, dass Wärme gezielt für eine bessere Durchblutung in diesem Bereich sorgt. Neben dem Klassiker Wärmflasche eignen sich für diesen Effekt beispielsweise Mittel wie Wärmepflaster oder Salben, die Sie auf die betroffene Region auftragen. Dieser Tipp lässt sich auf einfache Art in Ihren Tagesablauf integrieren.

Tipp #5: Kommen Sie in Form

Was vielen Menschen nicht bewusst ist, ist, dass es eine Verbindung zwischen Übergewicht und Rückenschmerzen gibt. Denn jedes zusätzliche Pfund belastet auch Ihren Rücken. Extra Kilos am Bauch führen beispielsweise dazu, dass es Ihre Haltung in eine Hohlkreuz-Haltung zieht. Angesichts dessen tun Sie auch Ihrem Rücken etwas Gutes, wenn Sie überschüssige Kilos reduzieren und mit Sport in Form kommen.

Lassen Sie sich von diesen 5 Tipps inspirieren und probieren Sie aus, was für Ihren Alltag passend erscheint. Entscheidend ist, dass Sie aktiv werden, um effektiv gegen die Schmerzen vorzugehen.

Karin Kreuzer

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