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Geschäftsmodell, Wertschöpfungsmodell, Finanzbasis – Was andere Branchen vom Maschinenbau alles lernen können

Der Maschinenbau im deutschsprachigen Raum schreibt schon seit Jahrzehnten eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Allein in den vergangenen 15 Jahren hat sich seine Produktion in Deutschland, Österreich und der Schweiz beinahe verdoppelt – auf rund eine Viertel Billion Euro. Auf Basis einer Analyse von insgesamt 50 Maschinenbau-Unternehmen, gingen zwei Analysten von Roland Berger Strategy Consultants der Frage nach, was andere Wirtschaftszweige vom Maschinenbau alles lernen können.

Nicht jede Firma ist erfolgreich, aber jede kann es werden

Das ist das ermutigende Fazit der Studie, deren zentrale Ergebnisse unter dem Titel „Erfolgreich wie die Champions“ veröffentlicht wurden. Das Buch basiert auf einer Analyse von 50 Unternehmen aus sechs Segmenten des Stationär-Maschinenbaus im deutschsprachigen Raum: Fördertechnik und Robotik, Holzbearbeitung, Papier und Druck, Textil-, Verpackungs- sowie Werkzeugmaschinen.

Dabei gehen die Autoren Martin Eisenhut und Ralph Lässig der Frage nach, was Maschinenbaufirmen – entlang der drei zentralen Dimensionen der Unternehmensgestaltung – erfolgreich macht. Diese drei sind das Geschäftsmodell einer Firma, das langfristig-strategisch zum Markterfolg beiträgt; das Wertschöpfungssystem, das kurzfristig-operativ den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichert; und die Finanzbasis, die für finanzielle Stabilität sorgt und daher auch für Investoren besonders relevant ist.

Im Grundsatz gelten ähnliche Spielregeln

„Wir sind überzeugt, dass Unternehmen auch aus anderen Branchen, etwa aus der Elektro-, Bahn- oder Luftfahrtindustrie, die erfolgreiche Strategie des deutschen Maschinenbaus für sich nutzen können“, sagt Martin Eisenhut. „Denn grundsätzlich funktioniert das Geschäft in diesen Branchen nach ähnlichen Spielregeln wie im Maschinenbau.“ Deshalb zeigt das Buch, welche wiederkehrenden Faktoren und Verhaltensmuster ein Unternehmen zu einer erfolgreichen Unternehmung werden lassen.


Seite 2: 15 Hebel für die richtige Marktstrategie

Christoph Schroeder

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