Bauen & Wohnen

Umzug während der Corona-Krise – Wie die Einschränkungen Ihren Umzug beeinflussen

Zwei blau angezogene Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens mit Mund-Nasen-Schutz laden Kartons aus einem Transporter aus.

Trotz der noch immer vorherrschenden Corona-Krise sind Umzüge in Deutschland nicht verboten und durchaus möglich. Dennoch gibt es einige Punkte und offene Fragen, die die Menschen beschäftigen, die derzeit einen Wohnungswechsel planen. Gerade wer eine Umzugsfirma engagieren möchte, macht sich viele Gedanken zu diesem Thema. Dabei kommen natürlich einige Fragen auf, was die Sicherheit und den Umgang mit der ausgewöhnlichen Situation betrifft. Der folgende Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Antworten auf mögliche Unsicherheiten.

Der Wohnungswechsel in der Corona-Zeit – was muss beachtet werden?

Die gute Nachricht ist, dass Sie auch in der derzeitigen Corona-Krise gerne umziehen dürfen. Allerdings nur dann, wenn in Ihrem Haushalt derzeit niemand unter Quarantäne steht. Sollte der Verdacht auf eine Corona-Infektion bestehen, muss der Umzug leider verschoben werden. Denn die erste Regel lautet, dass andere Menschen nicht gefährdet werden dürfen! Wenn sich ein Wohnungswechsel noch verschieben lässt, sollten Sie dies in der Covid-19 Zeit bitte tun. Die realen Gegebenheiten sehen jedoch meistens anders aus: Wahrscheinlich haben Sie Ihre alte Wohnung schon gekündigt und die Nachmieter*in wartet bereits darauf, das neue Heim beziehen zu können. In diesem Fall achten Sie bitte immer auf die Kontaktbeschränkungen Ihres Bundeslandes! Behalten Sie unbedingt im Hinterkopf, dass sich die Kontaktbeschränkungen auch im eigenen Wohnort jederzeit ändern können und Sie gegeben falls umplanen müssen. Um gut vorbereitet zu sein, sollten Sie sich am besten beim zuständigen Ortsamt erkundigen, welche Regeln derzeit gelten.

Mit der professionellen Hilfe lassen sich Umzüge in Berlin leichter gestalten

Berlin gehört zu den deutsch Großstädten und gerade unter diesen Voraussetzungen muss der eigene Umzug – von der alten in die neue Wohnung – auf jeden Fall gut geplant sein. Das liegt jedoch nicht an Corona allein. Denn Umzüge in einer Großstadt bringen immer zusätzliche Herausforderungen mit sich, vor allem was die Parkmöglichkeiten betrifft. So ist es als Privatperson nicht immer einfach, ein Parkverbot vor der eigenen Haustür zu beantragen. Doch ohne ist ein Umzug häufig gar nicht möglich, da ein zu hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Wenn Sie sich an ein professionelles Umzugsunternehmen wenden, weiß dieses genau, wie ein reibungslos verlaufender Wohnungswechsel zu organisieren ist. So brauchen Sie sich beispielsweise nicht um Parkmöglichkeiten kümmern. Diese Angelegenheiten können Sie beruhigt den Profis überlassen. Wer bereits Erfahrung in Angelegenheit Wohnungswechsel hat, weiß: Privatumzüge zu planen, kann bereits ohne Corona eine große Herausforderung sein. Für tatkräftige Unterstützung wendet sich meist an Freund*innen und Bekannte. Es kann jedoch schnell passieren, dass viele der geplanten Helfer*innen plötzlich krank werden oder aus anderen Gründen verhindert sind. Wenn helfende Hände wegefallen, bedeutet dies in den meisten Fällen zusätzlichen Stress durch die veränderte Organisation. Gerade in der aktuellen Lage kann es schnell passieren, dass Freund*innen und Bekannte abspringen müssen, weil diese plötzlich unter Quarantäne stehen. Ein Umzugsunternehmen kann hiervon natürlich auch betroffen sein. Dieses hat jedoch genügend Mitarbeiter*innen, um Ausfälle auch spontan gut auffangen zu können. Somit kann der Umzug auf jeden Fall stattfinden.

Wie sind die Regelungen bei einem Umzugsunternehmen?

Umzugsunternehmen – egal ob auf dem Land oder in Städten wie Berlin – sind dazu verpflichtet sich an die gesetzlichen Corona-Regeln zu halten.  Alle Mitarbeiter*innen müssen sich an die vorgegebenen Hygienemaßnahmen halten. Dazu gehört nicht nur die Desinfektion der Hände, sondern auch die der Fahrzeuge sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Der einzige Nachteil, der für Sie als Kund*in entstehen kann, ist, dass möglicherweise nicht alle Umzugsmaterialien zurückgenommen werden dürfen. Hierunter fallen beispielsweise klassische Umzugskartons. Ein Umstand der in der aktuellen Lage zu verschmerzen ist. In puncto Sicherheit müssen Sie sich bei einem Umzug durch ein Umzugsunternehmen keine Gedanken machen. Der Mindestabstand aller Personen wird auch bei einem Wohnungswechsel mit Fachleuten eingehalten, somit begibt sich niemand in große Gefahr.

Was Sie selbst tun können, um das Risiko zu vermindern

Zu einem Umzug gehört meist auch die Renovierung der alten Wohnung. Beachten Sie auch bei diesen Tätigkeiten die geltenden Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen. Halten Sie sich an die Hust- und Niesetikette: Immer in die Armbeuge und nicht etwa einfach in den Raum hinein. Verzichten Sie beim Begrüßen der Helfer*innen auf ein Händeschütteln. Auch wenn Sie ein Umzugsunternehmen engagieren, so helfen doch meist Freund*innen beim Packen der Kartons oder der Demontage von Möbeln. Auch hier gilt es, die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, wie das regelmäßige Händewaschen – auch wenn dieses bei einem Wohnungswechsel etwas umständlich und lästig erscheint. Achten Sie bitte auch darauf, dass sich die Mitarbeiter*innen des jeweiligen Umzugsunternehmens  regelmäßig die Hände in der jeweiligen Wohnung waschen können. Lüften Sie die Wohnung, öffnen Sie dafür einfach einige Fenster. Mit diesen Maßnahmen steht dem Umzug selbst in einer Großstadt wie Berlin nichts mehr im Wege.

Beate Greisel

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