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Wie Sie Firmenfitness in die (richtige!) Umsetzung bringen

Laufschuhe oder Sportschuhe auf dem Teppich neben dem Büroarbeitsplatz, daneben sind die Füße einer Geschäftsfrau in schwarzen Business-Schuhen mit Absatz zu sehen

Es gibt viele gute Gründe für Sport – und das gilt umso mehr im Unternehmenskontext. Denn die vielen positiven Effekte beschränken sich nicht auf den privaten Bereich. Vielmehr sind die Mitarbeitenden deutlich leistungsfähiger – und fallen seltener aus. Für diese Wirkung muss es nicht immer das umfassende Leistungsspektrum sein. Es gibt verschiedenste Ansätze – von internen Kursen über die aktive Mittagspause bis hin zu regelmäßigen Treffen unter Mitarbeitenden. Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Ideen für die richtige Firmenfitness und Einblicke, wie Sie betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nutzen können und sollten.

Einfache Maßnahmen erzielen bereits große Wirkung

Dass Pausen wichtig sind, steht außer Frage. Die Mitarbeitenden sollten diese auch wirklich wahrnehmen – und eben nicht vor dem Bildschirm verbringen; stattdessen idealerweise in Kombination mit sportlicher Betätigung. Gezielte Fitness in der aktiven Mittagspause hat erfahrungsgemäß einen spürbaren Effekt auf die Mitarbeitenden. Denn dadurch steigern sich

  • Die Gesundheit und allgemeine Fitness
  • Handlungsfähigkeit
  • Produktivität
  • Stressresistenz
  • Kreativität.

Unternehmen können diesen Prozess unterstützen, indem sie ExpertInnen aus dem Fitness- und Gesundheitsbereich ins Haus zu holen. Hier spielen für den maximalen Effekt die jeweiligen Qualifikationen eine übergeordnete Rolle. Eine Option ist beispielsweise, die Belegschaft ihre aktive Mittagspause mit Philipp Kemper verbringen zu lassen. So profitieren Ihre Mitarbeiter in diesem Fall von einem fundierten Wissensschatz im Bereich der Sportwissenschaften, Personal Training und Rückenschmerztherapie. Ein zusätzlicher Fokus hierbei ist der gezielte Stressabbau, sodass die Mitarbeitenden gestärkt und entspannt in die zweite Hälfte des Arbeitstages starten.

Eine andere Möglichkeit ist beispielsweise, in regelmäßigen Abständen eintägige Events zu veranstalten. Diese bieten sich auch als Anstoß für langfristige Maßnahmen an, die nachhaltig wirken. So könnte aus einem einmaligen Firmenlauf ein zweiwöchentlicher Firmenlauftreff werden. Dafür spricht auch die Statistik: Laut Umfragen ist jede vierte Person in Deutschland HobbyläuferIn. Insofern versprechen auch solche flexibel gestaltbaren Ideen, in der Belegschaft großen Anklang zu finden.

Firmenfitness und betriebliches Gesundheitsmanagement richtig ausbauen

Ob nun aktive Mittagspause, Firmenlauf, wöchentliche Kurse oder andere Sportangebote: Wichtig ist hierbei vor allen Dingen, dass das Unternehmen bei der Umsetzung auf die folgenden Punkte achtet.

  • Die Möglichkeiten sollten den Vorstellungen der Angestellten entsprechen – es lohnt sich also, ein Meinungsbild einzuholen.
  • Das Wahrnehmen der Angebote muss mit den jeweiligen Arbeitszeiten vereinbar sein.
  • Die BGM-Maßnahmen sollten im Rahmen einer detaillierten und langfristigen Strategie umgesetzt werden.
  • Die Führungsebene muss hinter den Angeboten stehen und klar kommunizieren, dass es gewollt ist, dass die Mitarbeitenden diese wahrnehmen.

Kosten-Nutzen-Relation: Die Investition lohnt sich in vielerlei Hinsicht

Selbstverständlich kann es auch sein, dass Ihr Unternehmen zwar die sportliche Aktivität der Mitarbeitenden fördern möchte, jedoch zu große Limitierungen sieht. Die Gründe sind verschieden, aus denen sich Unternehmen von der konsequenten Umsetzung von BGM-Maßnahmen und eines nachhaltigen Firmenfitness-Programms abschrecken lassen. Laut der „Studie über das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland“ (2017) sind BGM-Maßnahmen insbesondere in den Augen von Entscheidern

  1. Nicht notwendig
  2. Zu teuer
  3. Zu umständlich.

Dem steht entgegen, dass Unternehmen auch skalierbare Angebote zur Verfügung stehen. In Kooperation mit lokalen Dienstleistern zum Beispiel sind auch steuerlich geschickte Förderungen möglich. Zum anderen gibt es eine ganze Reihe von konkreten Motivatoren für Arbeitsgeber, Sport anzubieten.

1. Sport hat positive Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Körper.

Auf diese Weise werden die körperliche Fitness und Gesundheit möglichst lange erhalten. Eine essenzielle Bedeutung kommt hier der Beweglichkeit und der Stabilisierung des Bewegungsapparates zu. Darüber hinaus ergibt sich die Gelegenheit, die Volkskrankheit Rückenschmerzen konstruktiv anzugehen.

2. Mitarbeitende profitieren psychisch enorm.

Neben den Rückenschmerzen ist auch Stress sehr weit verbreitet. Da Sport Glückshormone ausschüttet und dabei hilft, Stresshormone abzubauen, unterstützt körperliche Aktivität auch bei psychischen Belastungen. Zudem können sie „den Kopf freimachen“, was wiederum die Leistungsfähigkeit steigert.

3. Gesundheit und Lebensqualität gehören zusammen.

Sport unterstützt die Gesundheit – und damit die Lebenszufriedenheit. Denn ein gesunder Körper und ein verbessertes Gesundheitsbewusstsein tragen maßgeblich zur Lebensqualität bei.

BGM: Der Boost für Employer Branding, Mitarbeiterbindung und Gemeinschaftsgefühl

Wie nur wenige andere Dinge hat Sport die Fähigkeit, ein Gefühl der Verbundenheit herzustellen. Davon profitiert das Unternehmen einerseits durch ein häufig spürbar verbessertes Arbeitsklima. Andererseits steigert sportliche Aktivität die Zufriedenheit der Mitarbeitenden – und zufriedene Mitarbeiter fühlen sich statistisch gesehen emotional stärker an das Unternehmen gebunden. Darüber hinaus tun entsprechende Angebote auch der externen Unternehmenskommunikation gut und tragen positiv zum Employer Branding bei.

Die richtigen Angebote – die die Mitarbeitenden auch ansprechen – haben zahlreiche positive Effekte, die sich für das Unternehmen bezahlt machen. Das gilt nicht nur für einen Rückgang der Krankheitstage. Viele Unternehmen unterschätzen auch die Wirkung, die über die individuelle Ebene hinausgeht. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen.

Beate Greisel

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