Wirtschaft

100 Mrd. Tonnen Seltene Erden im Pazifik entdeckt

Japanische Forscher haben im Pazifik in einer Tiefe von 3.500 bis 6.000 Meter riesige Vorkommen an den seltenen Hightech-Metallen „Rare Earth“ (Seltene Erden) entdeckt. Dabei soll es sich laut Schätzungen um 100 Milliarden Tonnen handeln. Derzeit produziert China 95 Prozent vom Weltmarkt (120.000 Tonnen). Da der Eigenverbrauch in China allerdings stetig steigt und die Exportmenge weiter zurückgefahren wird (Peking will den Export in der ersten Jahreshälfte 2011 um weitere 35 Prozent zurückfahren), haben Minenbetreiber in anderen Ländern reagiert und massiv in neue Minen investiert. Der Marktanteil von China dürfte daher in den nächsten zwei Jahren auf 60 Prozent zurückgehen. Die Hightech-Metalle werden vor allem für Handys, Elektroautos, Solarzellen, Batterien und getriebelose Windenergieanlagen benötigt.
Dabei hat die steigende Nachfrage bei einem verknappten Angebot zu stark steigenden Preisen geführt: Die leichten seltenen Erden haben sich seit Jahresanfang im Schnitt verdreifacht, die schweren sind mittlerweile fünfmal so teuer.
 

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