Wirtschaft

Arbeitslosenquote im Euroraum unverändert bei 10,3%

Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum sowie in der gesamten EU zeigte sich im November 2011 gegenüber dem Vormonat Oktober unverändert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie laut Eurostat in der Euro-Zone von 10 auf 10,3%, innerhalb der EU legte sie von 9,6% auf 9,8% zu. Damit beträgt die Arbeitslosenzahl in der EU rund 23,674 Millionen Menschen, davon 16,372 im Euro-Raum.

Von den 27 Mitgliedsstaaten verzeichnete erneut Österreich die niedrigste Arbeitslosenquote (4,0%), gefolgt von Luxemburg und den Niederlanden (je 4,9%). Schlusslicht war Spanien (22,9%) vor Griechenland (18,8%) und Litauen (15,3%).

Die höchsten Rückgänge verzeichneten dabei die kleinen baltischen EU-Staaten: Die Erwerbslosenquote ging im Jahresvergleich in Estland von 16,1 auf 11,3%, in Lettland von 18,2 auf 14,8% und in Litauen von 18,3 auf 15,3% zurück.

Die höchsten Anstiege wurden erneut in Südeuropa verzeichnet: In Griechenland von 13,3 auf 18,8%, in Zypern von sechs auf 9,1% und in Spanien von 20,4 auf 22,9%.

Zum Vergleich: In Deutschland lag die Arbeitslosenquote zum Jahreswechsel bei 6,6%, in den USA bei 8,5%, in Japan bei 4,5% und in der Schweiz bei 3,3%. Die Schweiz hat dabei vor allem mit der Stärke seiner Währung Franken zu kämpfen: Aufgrund der überbewerteten Währung ist die Arbeitslosenquote zum Ende des Jahres überraschend um 0,2% auf 3,3% gestiegen. Vor einem Jahr lag sie allerdings noch bei 3,8%.
 

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