Regionales

Atypische Beschäftigung in BW nimmt zu: Regierung will Abhilfe schaffen

Mehr als eine Millionen Männer und Frauen in Baden-Württemberg sind abhängige Beschäftigte (Beamte und sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer), die befristet beschäftigt bzw. geringfügig oder in Teilzeit arbeiten. Das macht ein Viertel aller Beschäftigten des Bundeslandes aus. Die Zahl der atypischen Beschäftigten hat gegenüber 2000 um 22% zugenommen während die Zahl der Arbeiter in Normalarbeitsverhältnissen (mehr als 20 Wochenstunden und/oder unbefristetes Beschäftigungsverhältnis) nur um 3% gestiegen ist. 78% der atypischen Beschäftigten sind dabei Frauen. Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid möchte dieser Entwicklung aktiv entgegenwirken indem er gemeinsam mit Unternehmen Rahmenbedingungen für gute Arbeit schafft. „Dazu gehört für mich der konsequente Ausbau der Kleinkindbetreuung, um vor allem Erziehenden mehr Möglichkeiten zur Aufnahme eines Normalarbeitsverhältnisses zu ermöglichen.“ Schmid ruft die Unternehmen Baden-Württembergs auf, die konjunkturelle Lage zu nutzen und verlässliche Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

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