Wirtschaft

Bayer und Lanxess durch überzogene Rechnungen und korrupte Mitarbeiter betrogen

Der Bayer-Konzern und die Leverkusener Lanxess AG wurden offenbar um Millionen betrogen. Ein Netzwerk aus Dutzenden Firmen aus dem Bereich Informations- und Nachrichtentechnik soll den Großkonzernen überzogene Rechnungen gestellt haben und wurden dabei angeblich durch korrupte Mitarbeiter gegen die Zahlung üppiger Schmiergelder gedeckt. Dem Netzwerk sei man bereits seit zwei Jahren auf der Schliche, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegenwärtig gegen 43 Verdächtige. Weitere Opfer sollen die Post AG und Netcologne sein. Ein Bayer-Sprecher bestätigte den Vorfall, wollte sich aber nicht zu der Schadenshöhe oder eigenen Mitarbeitern innerhalb des Netzwerkes äußern. Ein Post-Manager soll bereits gestanden haben, von IT-Dienstleistern mehr als eine halbe Million Euro Bestechungsgelder erhalten zu haben.
 

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