Regionales

Bayerische Wirtschaft trotz Abschwächung unverändert positiv

Der „Indian Summer" hält Einzug in Bayern, jedenfalls was die wirtschaftliche Lage anbelangt. Die Konjunktur entspricht zwar nicht dem Sommerhoch des letzten Quartals, ist jedoch weiterhin unverändert positiv. Wirtschaftsminister Martin Zeil ist guter Dinge: „Die gegenwärtige Geschäftslage im Freistaat erweist sich trotz aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen als äußerst stabil. Wichtige Industriebereiche wie der Maschinenbau oder die Metall- und Elektroindustrie zeigen sich zurzeit in ausgezeichneter Verfassung.“ Das Geschäftsklima hat zwar mit +5.0 Punkten im Oktober leicht gegenüber dem September (+7,3) an positiver Stimmung verloren, liegt aber dennoch innerhalb der Erwartungen der meisten Unternehmen. Diese gehen seit August davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage bis Ende des Jahres verschlechtern wird. Auch die Zukunftsaussichten der Dienstleistungsbranche sind stark abgeschwächt, wenngleich die aktuelle Geschäftslage überaus stabil ist. Die Industrie besitzt gegenwärtig volle Auftragsbücher und ist zu 83,8% ausgelastet, was dem diesjährigen Durchschnittsniveau entspricht. Das Auftragspolster der Unternehmen beläuft sich auf 3,32 Monate, deutlich mehr als noch vor einem Jahr. „Wir befahren in den kommenden Monaten konjunkturell schwierigeres Fahrwasser, für das die bayerische Wirtschaft jedoch gut gerüstet ist““, so Zeil.

Insgesamt prophezeit das Statistische Bundesamt ein positives wirtschaftliches Wachstum im dritten Quartal. Nach vorläufigen Zahlen soll das Bruttoinlandsprodukt 0,5% höher ausfallen als noch im zweiten Quartal.

 

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