Regionales

BayernLB verlangt von Ex-Vorständen 200 Mio. Euro Schadenersatz

Im Zuge der Aufarbeitung des Hypo-Alpe-Adria-Skandals (siehe "Skandal-Chronik") verklagt die Bayerische Landesbank (BayernLB) den früheren bayerischen Finanzminister Kurt Faltlhauser, den damaligen Verwaltungsratschef und Sparkassenpräsidenten Siegfried Naser sowie acht Ex-Vorstände auf insgesamt 200 Millionen Euro Schadenersatz. Faltlhauser war zum Zeitpunkt des Kaufs der österreichischen Skandalbank Vizevorstand des Aufsichtsrats. Die BayernLB hatte durch den Kauf der damals schon maroden Hypo Alpe Adria 3,7 Milliarden Euro verloren. Faltlhauser wollte sich zu dem laufenden nicht äußern, betrachte die Millionen-Forderung allerdings als absurd und als schwere Rufschädigung.

In der 200 Millionen-Forderung sind nach Informationen des „Standards“ bereits 100 Millionen Euro berücksichtigt, die eine Managementversicherung übernehmen könnte, falls sich der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit bestätigen sollte.
(mb)
 

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