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Der Iran ersetzt Google und Hotmail

Medien berichten, dass das iranische Ministerium für Information und Kommunikationstechnologie Pläne vorantreibt, in denen die Aussperrung der iranischen Bevölkerung vom Internet auf der Tagesordnung steht. Zudem sollen populäre Dienste wie Google, Hotmail oder Yahoo durch iranische Angebote ersetzt werden. Demzufolge soll eine Suchmaschine namens „Ya-Haq“ eingerichtet werden.

Ein Sprecher des Ministeriums widersprach jedoch den Berichten und erklärte diese für westliche Propaganda.

Dennoch liegt die Annahme, dass der Iran über eine Ausweitung der Internetzensur nachdenkt, nicht sonderlich fern. Bereits jetzt werden über Black Lists unbequem erscheinende Seiten des Internets im iranischen Raum geblockt. Darunter Seiten wie Google, Gmail oder auch die Webpräsenz der Olympischen Spiele 2012 in London. Zudem wird der Zugriff auf „sichere Seiten“, die mittels HTTPS aufgesetzt sind, verweigert.
Dennoch ist es momentan noch möglich auf diese Seiten vom Iran aus zuzugreifen. Über Proxy-Server können die meisten Sperren umgangen werden.

(sm)

 

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