Deutschland

Der Weg zu einer „Agenda 2030“ – ZEW-Studie untersucht Reformbereitschaft in Deutschland

ZEW-Studie: Der Weg zu einer „Agenda 2030“

Der demographische Wandel, der Klimawandel und der Zustand der öffentlichen Finanzen machen weitere Reformen in Deutschland unabdingbar. Wie aber ist es um die Akzeptanz solcher Reformen derzeit bestellt? Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen untersuchte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Studie, wie veränderungsbereit die Deutschen sind und wie die Bevölkerung für Reformen im Rahmen einer möglichen „Agenda 2030“ gewonnen werden könnte.

Die wirtschaftspolitische Diskussion in Deutschland ist im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 stark von der Vorstellung geprägt, die deutsche Volkswirtschaft sei unverwundbar. Denn: Trotz erheblicher Turbulenzen in den vergangenen Jahren behauptet sich die deutsche Wirtschaft dank zurückliegender Reformen deutlich besser als andere in Europa. Obwohl Deutschland somit von vergangenen Reformen profitiert, sind neue Reformen bei den deutschen Wählern und Politikern zurzeit in vielen Fällen unbeliebt und politisch umstritten. Eine Reformmüdigkeit bei Wählern und Politikern ist in guten Zeiten jedoch nicht untypisch.

Vor diesem Hintergrund prüft die ZEW-Studie mit dem Titel „Der Weg zu einer ‚Agenda 2030‘ – Reformen zwischen objektiver Notwendigkeit und individueller Verweigerung“ Chancen und Hindernisse für künftige Reformen in Deutschland auf einzelnen Politikfeldern wie dem Gesundheitssystem, dem Arbeitsmarkt oder dem Abbau der Verschuldung und zeigt Wege auf, um Bürger und Politik für den auch weiterhin vorhandenen Reformbedarf zu sensibilisieren.

Download der Studie

(ZEW 2012)

Marc Brümmer

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