Regionales

Dreimal Gold für die schönsten Dörfer Bayerns

Die Landessieger des 24. Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ stehen fest. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, gehen Goldmedaillen an Böbing (Lkr. Weilheim-Schongau), Mürsbach (Lkr. Bamberg) und Sommerach (Lkr. Kitzingen). Die Gold-Dörfer werden Bayern beim Bundesentscheid im nächsten Jahr vertreten. Darüber hinaus wurden drei Sonderpreise verliehen: Der Sonderpreis des Ministers geht an Herzogsägmühle (Lkr. Weiheim-Schongau) für zukunftsweisende Entwicklungen in Dorf und Landschaft. Den Sonderpreis der Bayerischen Architektenkammer erhält Atzmannsricht (Lkr. Amberg-Sulzbach) für vorbildliche Nutzung bestehender Bausubstanz. Der Preis des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern geht nach Oberndorf a. Lech (Lkr. Donau-Ries) für die vorbildliche Gestaltung und Einbindung der Freizeit- und Erholungsanlagen in die Landschaft. Eine zwölfköpfige Bewertungskommission mit Fachleuten aus Verbänden, Institutionen, Kommunen und Ministerien hatte zuvor die 15 Siegerdörfer aus allen Regierungsbezirken begutachtet. Die Dörfer hatten sich hervorragend vorbereitet und bewiesen, dass sie zu den zukunftsfähigsten und schönsten Dörfern Bayerns gehören. Auf die Unterscheidung zwischen Silber- und Bronzemedaillen wurde daher diesmal verzichtet. An dem Wettbewerb, der alle drei Jahre durchgeführt wird, hatten sich 345 bayerische Dörfer beteiligt.

Nach den Worten des Ministers ist der Dorfwettbewerb „die bedeutendste Bürgerinitiative Bayerns“, die das Ziel habe, die Lebensverhältnisse in den Gemeinden zu verbessern. Während in der Nachkriegszeit mehr das äußere Erscheinungsbild im Mittelpunkt stand, wurde der Wettbewerb mittlerweile um die Schwerpunkte „Entwicklungskonzepte“, „Wirtschaftliche Perspektiven“ und „Umweltverträgliche Landnutzung“ erweitert. „Der Wettbewerb trägt dazu bei, die soziale, kulturelle, gestalterische und wirtschaftliche Entwicklung in den Dörfern zu unterstützen“, so Brunner.

(Quelle: Bayerische Staatsregierung)

 

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