Wirtschaft

Einstellung des ELENA-Verfahrens für den elektronischen Entgeltnachweis noch 2011

Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat dem Gesetz zur Aufhebung von Vorschriften über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) zugestimmt. Damit soll das ELENA-Verfahren, die doppelte Entgeltbescheinigung über den Papierweg und die elektronische Meldung, noch vor Jahresende eingestellt – und vor allem kleine und mittlere Unternehmen von der Bürokratie entlastet werden. Das ELENA-Verfahren regelt die elektronische Übermittlung von Entgeltdaten durch den Arbeitgeber an eine zentrale Speicherstelle. Ab Inkrafttreten des Gesetzes werden die Arbeitgeber von den elektronischen Meldepflichten befreit. Es werden dann keine Arbeitnehmerdaten mehr angenommen und alle bisher gespeicherten ELENA-Daten werden unverzüglich gelöscht.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler: „Die Einstellung ist eine gute Nachricht, vor allem für die durch ELENA besonders belasteten kleinen Unternehmen. Die Wirtschaft wird von der zuletzt bestehenden Doppelbelastung durch Papierbescheinigungen und elektronische Meldungen befreit. Es bietet sich nun die Chance, aus den bei ELENA gesammelten Erfahrungen zu lernen und ein praktikables und unbürokratisches Verfahren für die elektronische Übermittlung von Entgeltdaten zu entwickeln. Eine vollständige oder teilweise Massenspeicherung von Daten wie im ELENA-Verfahren muss vermieden werden.“
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.