Panorama

Enkel des spanischen Königs schießt sich selbst in den Fuß

Der Enkel des spanischen Königs Juan Carlos hat sich selbst in den Fuß geschossen. Der 13-jährige Felipe Juan Froilán steht an Nummer Fünf der spanischen Thronfolge. Er hat sich nun bei Schießübungen mit seinem Vater auf einem dessen Landgüter in der Gegend von Soria in Nordspanien die Schrotkugeln in das adelige Bein gejagt – pikant: In Spanien ist Kindern unter 14 Jahren die Handhabung von Waffen grundsätzlich untersagt. Dem Vater, Bankier Jaime de Marichalar, droht daher nun eine Strafe in Höhe von 3.000 Euro. Dem Knaben gehe es aber nach einer Operation in dem Krankenhaus von Soria im Grunde ganz gut.

Das Unglück hat schlimme Erinnerungen wachgerufen – die spanische Königsfamilie hat eine Affinität zu Gewehrkugeln, die nicht immer glücklich ausging: 1956 ist der jüngere Bruder des heutigen Königs, der 14 Jahre alte Alfonso, im Beisein des damals 18-jährigen Juan Carlos durch eine Schussverletzung gestorben. Aus einer Waffe hatte sich ein Schuss gelöst und Alfonso in den Kopf getroffen.
(mb)

 

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