Wirtschaft

Ericsson bricht im Schlussquartal 2011 ein

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat seine Bilanzen (PDF) für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2011 vorgelegt. Demnach sackte der Gewinn im letzten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 66% von 4,4 auf 1,5 Milliarden Kronen ein (169 Millionen Euro). Wohingegen der Umsatz im Jahresvergleich um ein Prozent auf 63,7 Milliarden Kronen (7,19 Milliarden Euro) gewachsen ist. Die Börse reagierte enttäuscht. Die Aktie gab um 15,44% nach.

Ericsson begründete den Einbruch mit der schwachen Nachfrage in Nordamerika und Russland. Zudem verursacht das Handyprojekt Sony Ericsson zu hohe Verluste. Sony wird die Sparte vermutlich ab Februar allein weiterführen.

Trotz des enttäuschenden Schlussquartals konnte Ericsson seinen Nettogewinn 2011 um 12% auf 12,6 Milliarden Kronen (1,42 Milliarden Euro) steigern. Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 12% auf 226,9 Milliarden Kronen (25,6 Milliarden Euro).

(sm)

 

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