Wirtschaft

Europäische Konzerne steigern Umsatzrendite auf 7,3 Prozent

Ein Vergleich der 500 größten börsennotierten Handels-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen in Europa und den USA für das Geschäftsjahr 2010 ergab, dass die europäischen Konzerne erstmals seit vier Jahren – und überhaupt erst zum zweiten mal –profitabler als ihre US-Konkurrenz waren. In Europa stiegen die Nettoumsatzrenditen um rund 50 Prozent von 4,8 auf 7,3 Prozent. Die Marge in den USA stieg hingegen nur von 6,1 auf 7,2 Prozent. Die Nettoumsatzrendite gibt den Gewinn an, der nach Abzug aller Kosten und Steuern vom Umsatz verbleibt. Die 500 größten europäischen Konzerne steigerten ihr Ergebnis insgesamt um 74 Prozent auf 501 Milliarden Euro – nur noch 7 Prozent unterhalb des Rekordwerts von 2007. Mit Infineon, SAP, ProSiebenSat.1 und Wacker Chemie haben vier börsennotierte deutsche Unternehmen Umsatzrenditen von mehr als zehn Prozent erzielt. Die europaweite Top-Ten bei den Umsatzrenditen führt Portugal Telecom an (Umsatzrendite 154,1% bei einem Nettoergebnis von 5,672 Mrd. Euro), vor dem Hotelkonzern Accor (F / 60,5% / 3,600 Mrd. Euro) und dem Bergbaukonzern Kazakhmys (GB / 44,8% / 1,097 Mrd. Euro). Das höchste Nettoergebnis realisierte der Lebensmittelriese Nestlé (CH / 32,7% / 27,378 Milliarden Euro).

 

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