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Europaweites Gesetz gegen Kostenfallen im Internet geplant

Den Betrügern aus dem World Wide Web, die mit angeblich kostenlosen Diensten werben, wird der Kampf angesagt. Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hat am 23.08.2011 einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der gegen Abo- und Kostenfallen aus dem Internet schützen soll.

Die Zahl der undurchsichtigen Gratisangebote und dubiosen Geschäftsmodelle war in den letzten Jahren gefährlich angestiegen. Mehr als fünf Millionen Internetnutzer seien unseriösen Geschäftemachern bisher in die Falle gegangen. Dabei bezeichneten die Betrüger ihre kostenpflichtigen Internetdienste als unverbindliche Gewinnspiele oder als Download von kostenloser Software. Die Internetnutzer bezahlen diese aus Unwissenheit oder aus Furcht einer aggressiven Verfolgung der angeblichen Zahlungsansprüche.

Ein Internenbutton soll den Verbraucher jetzt vor den Machenschaften der Internetbetrüger schützen. Dabei muss bei Angeboten aus dem Internet Preis, Lieferkosten, Mindestlaufzeit sowie grundsätzliche Eigenschaften der Ware oder Dienstleistung dem Nutzer vor dem Abschluss des Bestellablaufs klar und deutlich verständlich gemacht werden. Ein Kaufvertrag wird nur abgeschlossen, wenn diese Konditionen gut lesbar sind und auch bestätigt werden. Damit kommt Deutschland einer EU-Richtlinie für die europäische Verbraucherrechterichtlinie nach, die am 23. Juni 2011 beschlossen wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

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