Energie & Umwelt

Förderung: „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“ wird unter dem neuen Namen „Energieberatung Mittelstand“ verlängert

Die Zuschüsse des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW Bankengruppe zur Energieeffizienz-Beratung von Mittelständlern wurde verlängert. Die Förderung wurde allerdings von „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“ in „Energieberatung Mittelstand“ umbenannt. Die Fördersätze, -kriterien und Vertriebswege bleiben dabei unverändert. Die Zuschüsse zur Energieeffizienz-Beratung stehen Unternehmen, Freiberuflern und Selbständigen mit Energiekosten von mehr als 5.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Förderung sieht Zuschüsse von bis zu 1.280 Euro für eine Initialberatung (bis zu 80% der Kosten) und bis zu 4.800 Euro für eine Detailberatung vor (bis zu 60% der Kosten). Entsprechende Anträge können ab dem 16. März 2012 bei den Regionalpartnern vor Ort gestellt werden, beispielsweise Kammerinstitutionen, Energieagenturen oder Wirtschaftsfördergesellschaften gestellt werden.

Laut KfW-Vorstandsmitglied Axel Nawrath lohne sich die Energieeffizienz-Beratung vor allem in Zeiten steigender Energiepreise: „Durch eine qualifizierte und unabhängige Beratung können die Unternehmen Energiesparpotenziale noch besser identifizieren.“ Schwachstellen bei der Energieverwendung werden aufgezeigt und Vorschläge sowie konkrete Maßnahmenpläne für Verbesserungen erarbeitet. Dadurch können die Unternehmen Energie und Kosten einsparen und sich damit im doppelten Sinn nachhaltig verhalten. Die identifizierten Energieeinsparmöglichkeiten lassen sich dann lassen sich dann im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms mit zinsgünstigen Krediten finanzieren, weitere Förderungen sind ebenfalls gegebenenfalls möglich. (Weitere Informationen zur Energieberatung und Förderung auch auf der Homepage des BMWi.)
(mb)

 

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