Regionales

Frisch- und Abwassermonitor Hessen – interaktive Web-Anwendung

Wie hoch sind die Kosten für Wasser und Abwasser in hessischen Kommunen, und wie haben sich die Preise entwickelt? Antworten auf diese Fragen gibt der neue "Frisch- und Abwassermonitor" der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Hessen.

Unternehmen steht nun ein einfach zu bedienendes Online-Werkzeug zur Verfügung, das regionale Unterschiede offenlegt und die Frisch- und Abwasserkosten verbrauchsabhängig in einer Karte abbildet. So wird das kommunale Preisniveau trotz der unterschiedlichen Berechnungsansätze der einzelnen Gemeinden auf einen Blick vergleichbar.

Und so funktioniert es: Der Nutzer gibt in eine Maske den jährlichen Frischwasserverbrauch seines Unternehmens, die Abwassermenge und die versiegelte Fläche des Betriebsgeländes ein. Die interaktive Web-Anwendung errechnet dann die zu erwartenden Kosten und nennt die jeweils vier teuersten und günstigsten Standorte.

Die Unterschiede können erheblich sein. Ein Galvanikunternehmen mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 25.000 Kubikmetern und einer versiegelten Fläche von 4.000 Quadratmetern zahlt in Rüdesheim am Rhein insgesamt 112.084 Euro, in Raunheim (Region Frankfurt) 63.749 Euro und im nordosthessischen Wildeck 191.750 Euro.

Darüber hinaus informiert die Anwendung auch über die Preisentwicklung seit 2005.

Sie finden den "Frisch- und Abwassermonitor" auf der Website der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen.

(Quelle: DIHK)

 

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