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Greenpeace zeichnet Google für Klimaschutz-Bemühungen aus

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in einem Ranking 21 IT-Unternehmen erfasst. Dabei bewertete man deren Ansätze für saubere Energien, Energieverbrauch und Emissionen sowie ihren direkten Einfluss auf die Klimapolitik. In diesem Ranking belegte der Suchmaschinengigant Google den ersten Platz. Dies resultiere aus der klaren Positionierung des Unternehmens für saubere Energien sowie die Verminderung der Treibhausgasemissionen. Google erreichte ein Ergebnis von 53 Punkten, die höchstmögliche Bewertung lag bei 100 Punkten.

Im vergangenen Jahr siegte Cisco und Google musste sich harte Kritik seitens Greenpeace gefallen lassen.

Auf dem zweiten Rang folgte das japanische Telekommunikationsunternehmen Softbank.

Der Wettbewerb wird von Greenpeace veranstaltet, da die schnelle Ausbreitung der Telekommunikationsinfrastruktur und der Datenzentren benötige viel Energie, die noch zum Großteil von "dreckigen" Quellen stamme, wie Kohle und Diesel.

Apple ist nicht im Ranking vertreten, weil es im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern keine IT-Energie-Lösungen vorantreibe. Dies ist durchaus bedenklich, wenn man Apples Rekordgewinne im Hinterkopf hat. Bei Facebook ist es ähnlich, jedoch habe das soziale Netzwerk seit kurzem seine Politik geändert und wird nächstes Jahr im Ranking vertreten sein.

(sm)

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