Energie & Umwelt

Informationsdienst Energie und Umwelt: KW 09

1. „Leitstudie 2010“ für den Ausbau erneuerbarer Energien

2. Forscher verbessern Abschätzung der Klimaschutz-Kosten

3. Neustart der KfW-Förderung für Gebäudesanierung

4. Vakuumisolationspaneele bei der Altbausanierung

5. Polen führt Erneuerbare-Energien-Gesetz ein

 

Atomkraft:

6. Bangladesch baut mit russischer Hilfe zwei AKWs

7. Syrien verweigert IAEO Atominspektionen

8. Iranisches AKW verzögert sich erneut

 

Erdöl und Erdgas:

9. Ölindustrie und Finanzjongleure nutzen Libyenkrise zur Abzocke

10. Kartellamt will gegen Benzinoligopol vorgehen

11. Nabucco-Pipeline wird mit 14 Mrd. Euro doppelt so teuer

 

Windenergie:

12. Höhere Energieausbeute für Windturbinen

13. Klebnahtprüfung für Rotorblätter sehr großer Windenergieanlagen

 

Weiteres:

14. Eon verkauft britisches Stromnetz doch an US-amerikanisches PPL

15. Neue Ladesäule halbiert Ladezeit für E-Autos

 

„Leitstudie 2010“ für den Ausbau erneuerbarer Energien

Der bereits erwartete Entwurf der "Leitstudie 2010" steht ab sofort auf der Webseite des Bundesumweltministeriums (BMU) zum Download bereit. Die Studie "Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und Global" führt erstmals eine vollständige dynamische Simulation der Stromversorgung durch und beschreibt die technisch-ökonomischen Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien

Kernpunkte der Studie vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfNE) sind Szenarien zur Entwicklung der Elektromobilität, zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und zur Begrenzung der Biomassenutzung auf die ökologisch verträglichen, heimischen Potenziale. Weiteres Thema sind chemische Energiespeicher in Form von erneuerbarem Wasserstoff oder Methan. Die Studie führt auch an, dass die Volkswirtschaft bis zur Jahrhundertmitte 670 Mrd. Euro gegenüber der Weiterführung einer fossilen Energieversorgung einspart. Dieser Entwurf wird nun im laufenden Jahr weiter überarbeitet und auch das Energiekonzept vom Herbst 2010 vollständig eingearbeitet.

 

Forscher verbessern Abschätzung der Klimaschutz-Kosten

Klimaforscher von 21 Partnern aus zwölf Ländern (China, Indien, Japan und neun europäischen Ländern) arbeiten in einem neuen auf drei Jahre angelegten Projekt zusammen, um ihre Klimaprognosen weiter zu optimieren. Dies soll der Politik letztlich ermöglichen, ihre Entscheidungen über Emissionsreduktionen oder Technologieförderung besser abschätzen zu können. Dafür treten die unterschiedlichen Computermodelle aus Energie, Wirtschaft und Klima – einfachere laufen auf Laptops, die aufwendigeren teilweise mehrere Tage auf Hochleistungsrechnern – gegeneinander an. Das Projekt steht unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ergebnisse werden dann auch in den nächsten Report des Weltklimarats IPCC einfließen. Die vier zentralen Komplexe sind: (1.) Rückkopplungseffekte in der Reaktion des Klimas auf die Treibhausgasemissionen – beispielsweise durch das Entweichen von Methan beim Tauen der Permafrostböden. (2.) die Bedeutung der Verfügbarkeit von Technologien zur Emissionsvermeidung und die Bedeutung des Planungshorizonts in Politik und Energiewirtschaft. (3.) die Relevanz von fragmentierter Klimapolitik, wenn etwa nicht alle Regionen oder Wirtschaftszweige mitmachen. (4.) die Konsequenzen aus all dem für die Klimapolitik in der EU. Das Projekt trägt die Bezeichnung AMPERE (Assessment of Climate Change Mitigation Pathways and Evaluation of the Robustness of Mitigation Cost Estimates / Prüfung der Pfade für die Verringerung des Klimawandels und Bewertung der Belastbarkeit von Schätzungen der Kosten dieser Verringerung). Der beteiligte Klimaexperte Edenhofer: „Schon daran sieht man, es geht wirklich um’s Ganze.“

 

Neustart der KfW-Förderung für Gebäudesanierung

Ab Anfang März werden über das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW Bankengruppe wieder Einzelmaßnahmen und Maßnahmenkombinationen für die energetische Gebäudesanierung gefördert. Das betrifft vor allem nachträgliche Dämmung, eine Heizungserneuerung oder das Austauschen alter Fenster. Dabei haben die Eigentümer die Wahl zwischen zinsgünstigen Krediten (die sich über die erzielten Einsparungen amortisieren) oder Investitionszuschüssen in Höhe von 5%. Beratungen erteilen die Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen.

 

Vakuumisolationspaneele bei der Altbausanierung

Bei der Altbausanierung ist der Stärke der Dämmstoffschichten oftmals durch die räumlichen Gegebenheiten Grenzen gesetzt. Abhilfe schaffen Vakuumisolationspaneele, die bei gleicher Dämmwirkung deutlich dünner sind als herkömmliche Dämmstoffe. Zu diesem Ergebnis kommt eine vergleichende Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Dieses hat den Entwicklungsstand der Vakuumdämmung im Bauwesen analysiert und einen entsprechenden Leitfaden herausgegeben, der über die Planung, Konstruktion, Umsetzung und Qualitätssicherung der Vakuum-Dämmtechnologie informiert.

 

Polen führt Erneuerbare-Energien-Gesetz ein

Polen arbeitet derzeit ein Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien aus. Demnach soll der Anteil am Bruttoenergieverbrauch bis 2020 auf 15 % ansteigen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz soll im zweiten Quartal 2011 verabschiedet werden. Kernpunkt ist eine Änderung des Fördersystems für die Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen, vor allem für Photovoltaik und Solarthermie. Es soll auch eine Zertifizierungsfrist für Anlageninstallateure eingeführt werden. Wer Kleinanlagen und -systeme für Biomasse, Wärmepumpen, Geothermie, Solarstrom- und Solarwärmeanlagen projektiert oder installiert, müsste sich demnach künftig ein Zertifikat einer akkreditierten Organisation besorgen. Um die Akkreditierung können sich unter anderem Technologielieferanten, Institute und Verbände bewerben.

 

Atomkraft:

 

Bangladesch baut mit russischer Hilfe zwei AKWs

Russland und Bangladesch hatten bereits im Mai 2010 ein Kooperationsabkommen über den gemeinsamen Bau von Atomreaktoren, einem Teilchenbeschleuniger und Uranabbau geschlossen. Noch in diesem Jahr soll nun ein Abkommen über den Bau zweier Reaktoranlagen für das Atomkraftwerk Ruppur gezeichnet werden. Bangladesch hatte bereits 1964 den Bau eines Atomkraftwerkes in Ruppur angekündigt, allerdings bislang noch nicht realisiert. Laut früheren Angaben sollen die Baukosten 1,5 Mrd. Dollar betragen, was sich jedoch zwischenzeitlich um ein vielfaches erhöht haben dürfte. Die Leistung der Meiler soll je 2.000 MW betragen, der Netzanschluss ist für 2018 geplant.

 

Syrien verweigert IAEO Atominspektionen

Syrien hat laut der Nachrichtenagentur AP erneut einen Antrag der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) zurückgewiesen, das Atomobjekt Dair az-Zaur (Al Kibar) zu inspizieren. Nach der letzten Weigerung hatte Israel – das sich formal immer noch mit Syrien im Kriegszustand befindet – das Gelände im Jahr 2007 von seiner Luftwaffe bombardieren lassen (kein Verstoß gegen internationales Recht, wenn noch Kriegszustand herrscht). Angeblich soll es sich um einen im Bau befindlichen Atomreaktor handeln. Seit Mitte 2008 verweigert Syrien jeglichen Kontakt mit der IAEO in Bezug auf Dair az-Zaur. Die IAEO hatte Syrien Ende 2010 erneut dazu aufgerufen, zu belegen, dass das gesamte Spaltmaterial im Land ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werde.

 

Iranisches AKW verzögert sich erneut

Das iranische AKW Buschehr hört nicht auf, allen Beteiligten Kopfschmerzen zu bereiten: Im Irakisch-Iranischen Krieg bombardiert, vom Westen am Bau behindert, vom Iran angeblich zum Bau einer Atombombe zweckentfremdet, durch den Computerwurm Stuxnet kürzlich sabotiert, verzögert sich die geplante Inbetriebnahme erneut um Monate: Nachdem an einer der vier Pumpen Schäden festgestellt worden seien, wurden die Brennstäbe zur Kontrolle ausgebaut. Es wird vermutet, dass Metallspäne ins Innere des Reaktors gelangt sein könnte. Das Entladen des Reaktors ist in diesem Zusammenhang eine notwendige Sicherheitsvorkehrung. Die Verzögerung betrage rund zwei Monate.

 

Erdöl und Erdgas:

 

Ölindustrie und Finanzjongleure nutzen Libyenkrise zur Abzocke

Libyen produzierte bis vor kurzem noch 1,6 Mio. Barrel Öl pro Tag. Aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Unruhen sind die Exporte jedoch nahezu auf null zurückgegangen. Sowohl Saudi-Arabien als Einzelstaat als auch die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) haben angekündigt, etwaige Lieferausfälle durch eine erhöhte Produktion zu ersetzen – Kapazitäten sind genügend vorhanden. Dies war auch der Tenor eines Aufrufs der Internationalen Energieagentur (IEA) an die OPEC vom Donnerstag. Die IEA verfügt ihrerseits über Reservevorräte von insgesamt 1,6 Mrd. Barrel Öl. Aus der Pressemitteilung heißt es: „Sowohl die Konsumenten als auch die Produzenten verfügen über Mechanismen, die adäquate Öllieferungen auf den Markt ermöglichen.“

Als Krisengewinner gerieren sich wieder einmal die großen Ölmultis und vor allem die Spekulanten und Zwischenhändler an den Spotmärkten: Allen voran verkündet diesmal die Investmentfirma Nomura Holdings, der Ölpreis könnte von real 80 Dollar pro Barrel, über derzeit krisenbedingte 115 Dollar auf über 220 Dollar ansteigen – die Förderkosten erhöhen sich dabei um keinen Cent, die Gewinne verbleiben zu 100% bei den die Situation ausnützenden Förderern und Groß- wie Zwischenhändlern. Der Vorsitzende des Verbandes der russischen Erdöl- und Erdgasproduzenten, Gennadi Schmal: „Nach meiner Ansicht haben die wichtigsten Marktakteure die Möglichkeit, die Preise zu halten. Die OPEC hat große Reserven (beispielsweise Saudi-Arabien). Niemand außer den Spekulanten ist interessiert an hohen Preisen. Falls der Ölpreis jedoch auf über 200 US-Dollar steigt, wird er nicht lange auf diesem Niveau bleiben – höchstens anderthalb Monate. Koordinierte Schritte der OPEC- und anderer Länder werden helfen, den Preis auf dem notwendigen Niveau zu halten.“ Jedoch sollten diese Aussagen und Vorgänge zum Nachdenken der Politik und der Verbraucher über den Missbrauch der Marktmacht der hierfür verantwortlich Zeichnenden anregen. Staatliche Preiskontrollen ähnlich einer Preisgrenze wie bei unserem marktwirtschaftlichen Musternachbarn Luxemburg (gegen jegliche Vorwürfe des „Sozialismus“ erhaben) sowie eine jüngst auch auf dem G8-Gipfel von Sarkozy und Merkel geforderte Eingrenzung der Spekulation ist dringend erforderlich.

 

Kartellamt will gegen Benzinoligopol vorgehen

Aufgrund hartnäckiger Zweifel an der Effizienz des Preiswettbewerbs an den Tankstellen ermittelt nun das Bundeskartellamt. Kartellamtspräsident Mundt gab einen ersten Zwischen bericht: Demnach vermutet das Kartellamt, dass im deutschen Benzinmarkt wenige Anbieter das Preisgeschehen zum Schaden der Verbraucher diktieren. „Wir gehen davon aus, dass die Sektoruntersuchung am Ende unsere Schlussfolgerungen zu einem marktbeherrschenden Oligopol für die Branche untermauert.“ Die Untersuchungen laufen bereits seit zwei Jahren und wurden in den letzten Monaten intensiviert. Mundt ist „guter Hoffnung“, im Sinne der Verbraucher etwas gegen den Machtmissbrauch zu unternehmen. „Wir sind noch nie so in die Tiefe gegangen wie diesmal.“ Zum Vergleich: Der Spritpreis liegt auf dem Niveau von 2008, als der Ölpreis spekulationsgetrieben auf 150 Dollar hochschnellte, derzeit liegt der Ölpreis jedoch zwischen 110-115 Dollar.

 

Nabucco-Pipeline wird mit 14 Mrd. Euro doppelt so teuer

Der britische Energiekonzern BP hat wegen der wachsenden Preise für Baustoffe die Kostenschätzung für die Gaspipeline Nabucco, die Gas vom Kaspischen Meer unter Umgehung Russlands nach Europa liefern soll (Verminderung der Abhängigkeit), auf 14 Mrd. Euro verdoppelt. Die Nabucco soll 3.300 Kilometer quer durch das Kaspische Meer, über den politisch instabilen Kaukasus, durch die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Österreich verlaufen. Mit 30 Mrd. Kubikmetern pro Jahr würde sie fünf Prozent des EU-Bedarfs decken. Die Bauphase ist auf Ende 2012 bis Ende 2015 angesetzt. Russland wiederum baut mit der Nord-Stream und der South-Stream zwei Pipelines, um seine eigene Abhängigkeit von den Transitländern wie der Ukraine aber auch der Türkei zu reduzieren. Für South-Stream, die 900 km am Grund des Schwarzen Meeres zwischen Russland und Bulgarien verlaufen soll, werden derzeit weitere Projektpartner gesucht. Momentan stemmen das Projekt die russische Gazprom und die italienische Eni. Über einen Einstieg der französischen EdF und der deutschen Wintershall wird spekuliert. Mit einer Jahreskapazität von 63 Mrd. Kubikmeter würde die Pipeline rund 35% des europäischen Gasbedarfs decken.

 

Windenergie:

 

Höhere Energieausbeute für Windturbinen

Bei Windkraftanlagen ändert sich abhängig von der Stärke des Windes die Drehzahl des Rotors und damit auch des Generators. Allerdings müssen sie jedoch einen Wechselstrom von exakt 50 Hertz einspeisen. Bisher wird der erzeugte Wechselstrom daher zunächst gleichgerichtet, um dann in einem zweiten Schritt in den gewünschten 50 Hertz-Wechselstrom umgewandelt zu werden. An der Technischen Universität München (TUM) wurde nun ein neues Getriebekonzept, ein so genanntes Torque-Vectoring-Getriebe, für Windturbinen entwickelt. Dieses akitve Getriebe macht die doppelte Umwandlung, die einen Verlust von knapp 5% bedeutet, nun überflüssig. Das neuartige Überlagerungsgetriebe funktioniert analog zu einem geregelten Differenzial für Kraftfahrzeuge, wodurch der Generator die exakt benötigte Umdrehungszahl erhält, trotz variabler Eingangsdrehzahl. Das Überlagerungsgetriebe arbeitet dabei mit einem zusätzlichen Elektromotor, der sowohl motorisch als auch generatorisch betrieben werden kann und der die vom Rotor ankommende Leistung gezielt unterstützt, oder abzweigt, so dass sich eine konstante Abtriebsdrehzahl am Generator ergibt. Ein weiterer Vorteil ist ein leichterer Triebstrang, wodurch die Gondel der WEA kleiner ausgeführt werden kann, auch die Leistungselektronik zur Frequenzanpassung fällt weg.

 

Klebnahtprüfung für Rotorblätter sehr großer Windenergieanlagen

Windenergieanlagen werden immer größer und leistungsstärker (die nächste Generation 8-10 MW) – dadurch werden auch die Rotorblätter immer größer, wodurch auch immer extreme Anforderungen an die Klebnähte gestellt werden. Nach fünfjähriger Laufzeit ist nun das EU-Forschungsprojekts „UpWind“ www.upwind.eu erfolgreich ausgelaufen. Das Ergebnis ist eine neue Methode für die Klebnahtprüfung bei der Rotorblattfertigung für die künftigen WEA. Dabei wurde ein Subkomponententest entwickelt, der das Verständnis des Materialverhaltens um die strukturrelevante Dimension ergänzt und damit die Unsicherheiten bei der Skalierung der reinen Materialeigenschaften auf die Struktur-Ebene reduziert. Nun sollen in einem Folgeforschungsprojekt weitere Klebnahtgestaltungen in der Windindustrie untersucht und in einem Detailkatalog zusammengefasst werden. Zudem soll ein vereinfachtes numerisches Balkenmodell entwickelt werden, das die Materialermüdung an der Klebnaht Simuliert und dann als Dienstleistung angeboten wird.

 

Weiteres:

 

Eon verkauft britisches Stromnetz doch an US-amerikanisches PPL

Zunächst war spekuliert worden, der Hongkonger Milliardär Li Ka-shing würde über seine Investmentgesellschaft Cheung Kong Infrastructure das britische Stromnetz des deutschen Energieriesen Eon kaufen. Li Ka-shing hat bereits im vergangenen Jahr das britische Stromnetz des französischen Stromkonzerns Electricite de France (EdF) gekauft.

Doch nun ist offenbar doch das US-amerikanische Unternehmen PPL Corporation der Käufer. 4,7 Mrd. Euro nimmt Eon durch diese Veräußerung ein. PPL hatte im vergangenen Jahr bereits für knapp 6 Mrd. Euro die US-Tochter von E.ON erworben. Eon hatte sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2013 rund 15 Mrd. Euro durch Spartenverkäufe einzunehmen. Den Konzern drücken aufgrund einer Einkaufstour in Südeuropa, Skandinavien und Russland Netto-Schulden von 45 Mrd. Euro.

 

Neue Ladesäule halbiert Ladezeit für E-Autos

Eine neu entwickelte Ladesäule von Siemens halbiert die Ladezeit für gängige Elektroautos auf eine Stunde. Dafür wurde die Ladeleistung auf 22 Kilowatt verdoppelt. Dank flexibel einstellbaren Stromstärken lassen sich jedoch alle E-Autos mit verschiedenen Akkuleistungen aufladen. Der Ladevorgang selbst wurde weiter vereinfacht und die Sicherheit weiter erhöht. Auch der Bezahlvorgang wurde vereinfacht, in dem berührungslos mittels RFID-Funkchips abgerechnet werden kann. Die neue Ladesäule ist auch bereits für den Einsatz in den künftigen „Smart Grids“ konzipiert.
 

 


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