Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 01.09.2011

Steigende Einnahmen lassen Staatsdefizit auf 0,6% sinken
Der kräftige Wirtschaftsaufschwung spült steigende Steuereinnahmen in die Kassen des Fiskus. „Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen profitierten insbesondere von einer vergleichsweise guten konjunkturellen Entwicklung“, heißt es seitens der Statistiker. Dadurch ist das Defizit des Bundes im ersten Halbjahr 2011 auf 0,6% des BIP gesunken, den niedrigsten Wert seit dem ersten Halbjahr 2008… (vollständiger Artikel: hier).

Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone bei 10,0% – Österreich führt
Die Arbeitslosenquote in den 17 Euro-Ländern verharrte im Juli den dritten Monat in Folge bei 10,0%. Laut dem Europäischen Statistikamt Eurostat entspricht das 15,8 Millionen Menschen. Nach einer längeren Periode auf niedrigerem Niveau hatte die Arbeitslosenquote im September 2009 erstmals wieder die 10-Prozent-Marke übersprungen… (vollständiger Artikel: hier).

Keine Nacktscanner an deutschen Flughäfen – im Testbetrieb durchgefallen
Das Innenministerium hat den Körperscannern an deutschen Flughäfen, umgangssprachlich als Nacktscanner bezeichnet, eine Absage erteilt. Die zehnmonatige Testphase mit zwei Geräten am Flughafen Hamburg habe ergeben, dass die Technologie noch nicht Einsatzreif sei: Es wurden zu häufig Fehlalarme ausgelöst, die aufwendige Nachkontrollen nötig machten… (vollständiger Artikel: hier).

Baubeginn für Offshore-Windpark Borkum West II
Am heutigen Donnerstag, den 01. September beginnt der Bau des Offshore-Windparks Borkum West II, rund 45 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Borkum in 30 Meter tiefem Wasser gelegen. Die 80 Windenergieanlagen sollen dann ab dem Jahreswechsel 2012/13 insgesamt 400 MW Strom für rund 400.000 Haushalte liefern. In einer Ausbauphase sind dann weitere 378 WEA geplant…. (vollständiger Artikel: hier).

Deutsche Superreiche fordern höhere Steuern für sich selbst
Vier prominente deutsche Multi-Millionäre wollen höhere Steuern zahlen und haben in einem gemeinsamen Aufruf in der Wochenzeitung „Die Zeit“ eine höhere Steuer für Superreiche gefordert: Versandhändler Michael Otto, Hörgeräteunternehmer und Präsident des Fußballvereins Hannover 96 Martin Kind, der Versicherungsunternehmer Jürgen Hunke, sowie der Musiker Marius Müller-Westernhagen… (vollständiger Artikel: hier).

Übernahme deutscher Unternehmen im internationalen Vergleich zu billig
In kaum einem Industrieland ist der Zukauf von Unternehmen so billig wie in Deutschland. Konform mit dem deutschen Gesetz musste für die Übernahme von deutschen Firmen im Jahr 2010 lediglich ein Aufpreis von durchschnittlich 4,25% auf den Aktienkurs bezahlt werden. Europaweit sind es 35%, in den USA sogar 45%. Laut Christoph Seibt von der Anwaltskanzlei Freshfields ist dies ein Beleg für den vergleichsweise geringen Schutz von deutschen Unternehmen vor Übernahmen… (vollständiger Artikel: hier).

EU will Finanz-Transaktionssteuer gegen Widerstand des Bankensektors durchsetzen
Das französische Parlament hat bereits im Juni mit 477 zu 2 Stimmen für die Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer gestimmt. Danach solle jede Finanztransaktion mit einem Steuersatz von 0,05 Prozent belegt werden – das umfasst sowohl alle börslichen wie auch außerbörslichen Transaktionen von Wertpapieren, Anleihen und Derivaten sowie alle Devisentransaktionen. Die Europäische Union will sich nun auf dem nächsten G20-Treffen im November für die Finanztransaktionssteuer einsetzen. In den kommenden Monaten werde die EU-Kommission entsprechende Vorschläge vorstellen… (vollständiger Artikel: hier).

Telekom darf USA noch nicht verlassen – 39-Mrd-Verkauf an AT&T gescheitert
Die US-Wettbewerbshüter haben am Mittwoch der Deutschen Telekom den geplanten Verkauf ihrer Mobilfunk-Tochter T-Mobile USA an AT&T für 39 Milliarden Dollar untersagt: „Wir wollen das Geschäft blockieren, um den Wettbewerb zu sichern.“ T-Mobile USA habe in der Vergangenheit durch seine aggressiven Angebote geholfen, die Preise niedrig zu halten, heißt es weiter…(vollständiger Artikel: hier).

Russisch-amerikanische Kooperation zur Erschließung des arktischen Öls
Der US-Ölmulti ExxonMobil hat mit dem zu 75% staatlich kontrollierten Ölunternehmen Rosneft eine Vereinbarung zur gemeinsamen Erschließung der Arktis getroffen. Damit hat Rosneft einen Ersatz für den ursprünglich geplanten Partner BP (Großbritannien) gefunden. Vor rund drei Monaten hatten die vier milliardenschweren russischen Oligarchen Viktor Wechselberg, Michail Fridman, German Khan und Leonard Blavatnik, die hinter der „Alfa Group und Access Industries“ und deren Joint Venture TNK-BP stehen, den Deal zwischen BP und Rosneft wegen geltender Vertragsklauseln erfolgreich torpediert… (vollständiger Artikel: hier).

30% Ernteausfall: Mobiles Minilabor soll Pflanzenschädlinge schneller analysieren
Der Ernteausfall durch Pflanzenviren und Pilzbefall beträgt jährlich bis zu 30%. Eine möglichst frühzeitige Erkennung ist daher von größtem Interesse. Bislang erfolgen die Untersuchungen teuer, und aufwendig im Labor (ELISA-Methode). Die Dauer bis zum Ergebnis kann bis zu zwei Wochen dauern, während denen sich der Befall weiter ausbreiten kann… (vollständiger Artikel: hier).

Neues Leichtbaugehäuse für Batterien in E-Autos
Forscher des Fraunhofer ICT in Pfinztal haben im Verbund mit weiteren Forschungseinrichtungen ein Leichtbaugehäuse für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Ziel ist es, nach und nach alle Elemente im Fahrzeug durch Leichtbauteile zu ersetzen. Mit nur 35 Kilogramm wiegt das Batteriegehäuse 25% weniger als herkömmliche Stahllösungen, die den derzeit 340 Kilogramm schweren Akku umschließen… (vollständiger Artikel: hier).

Effizienter Biosprit aus Pflanzenresten mittels Panda-Kot produzieren
Wissenschaftler der Mississippi State University haben eine Weg gefunden, um auch aus Holzstücken, Stängeln und harten Gräsern effizient Biosprit zu produzieren. Der Schlüssel hierzu sind bestimmte Bakterien in dem Kot von Pandabären, die sogar die sehr stabile Lignozellulose zersetzen können. Daher können sich Panda auch überwiegend von hartem Bambus ernähren… (vollständiger Artikel: hier).

Die Zukunft der Unterhaltungselektronik ist die Vernetzung mit dem Internet
Die gemeinsame Studie „Die Zukunft der digitalen Consumer Electronics“ des Hightech-Verbands BITKOM und dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte sieht die Zukunft der Unterhaltungselektronik in den so genannten „Connected Products“, also in Geräten, die einen direkten oder indirekten Internetzugang bieten. Stichwort umfassend vernetztes Multimedia-Entertainment… (vollständiger Artikel: hier).

 

 

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