Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 07.10.2011

Vorschläge zur Änderung der EU-Regionalförderung
Die EU-Kommission plant Änderungen für die EU-Regionalpolitik ab der nächsten Finanzperiode 2014 bis 2020. Die Regionalpolitik hat das Ziel, der Verringerung des Strukturgefälles zwischen den Regionen der EU, die Förderung einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung und einer wirklichen Chancengleichheit. Statt der bisherigen unverbindlichen breiten Palette an Subventionsmaßnahmen für strukturschwache Gebiete soll nun künftig eine leistungsorientierte, gezielte Investitionspolitik betrieben werden.
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EU-Kommission blockiert Börsenfusion wegen Monopolrisiken
Die Frankfurter Börse und die New Yorker NYSE Euronext planen bis Ende des Jahres einen Zusammenschluss. Laut einer allerdings nur vorläufigen Position der EU-Kommission dürfte dies so nicht genehmigt werden, wenn dann nur unter strengen Auflagen. Denn die EU-Kommission als oberste Kartellbehörde zeigt sich besorgt, „dass ein sehr starker Player den Derivatemarkt in Europa monopolisieren könnte“. Die neue „Superbörse“ würde zum weltgrößten Börsenbetreiber und zur Nummer Eins des Derivatehandels in Europa aufsteigen.
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Großbritannien druckt 319 Mrd. Euro um die Wirtschaft anzukurbeln
Großbritannien ist mit seiner Finanzmetropole, der City of London, der wichtigste Finanzplatz in Europa und nach New York der bedeutendste weltweit. Die Finanzindustrie weist einen Anteil am BIP von rund 10% auf, so hoch wie in keinem anderen Industrieland. Dementsprechend stark wurde das Vereinigte Königreich auch der globalen Finanzkrise 2008 getroffen. Mit Milliardensummen wurden große Finanzinstitute gestützt und die Wirtschaft angekurbelt. So steigen innerhalb nur weniger Jahre die britischen Staatsschulden von moderaten 43% im Haushaltsjahr 2007/08 auf voraussichtlich 87% des BIP bis zum Haushaltsjahr 2013/14 an.
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Vorbereitungstreffen zur Reform des Weltfinanzsystems
Am Donnerstag, den 06. Oktober, kamen in Berlin die Spitzen von Internationalem Währungsfonds (IWF), Weltbank, Europäischer Zentralbank (EZB) und OECD sowie die Finanzminister Deutschlands, Frankreichs, Brasiliens und Mexikos zusammen, um in einem Vorbereitungstreffen für den G20-Gipfel Anfang November über eine grundlegende Reform des Weltfinanzsystems zu beraten. Im Fokus standen dabei Verkehrsregeln für das Kapital sowie die gegenwärtige Situation des europäischen Bankensektors.
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Venezuela und Russland wollen Super-OPEC
Venezuela und Russland wollen eine neue strategische Allianz der fünf größten Erdölförderer der Welt bilden. Dabei soll allerdings nicht mit der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) konkurriert werden. Der OPEC gehören folgende zwölf Staaten an: Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien, Venezuela, Katar, Libyen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien, Nigeria, Ecuador und Angola.
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Kauf von EnBW durch Schwarz-Gelb war verfassungswidrig
Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) ist neben E.ON und RWE eine der größten Energiefirmen Deutschlands. Bis Anfang 2010 besaßen die Électricité de France (EDF) und die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) die Aktienmehrheit bei der EnBW. Am 6. Dezember 2010 erwarb die damals noch Schwarz-Gelbe Landesregierung den 45,01% Anteil des französischen Unternehmens für 4,7 Milliarden Euro. Der Kauf wurde damals von Finanzminister Willi Stächele über ein Notbewilligungsrecht abgewickelt.
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Export nimmt ab – Außenhandelsbilanz weiterhin deutlich im Plus
Vorläufige Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung belegen zwar eine Abnahme des bayerischen Exports im Juli 2011, aber dennoch ist die bayerische Außenhandelsbilanz unter dem Strich positiv. Im Vorjahresvergleich sank der Export um einen Prozent auf 13,4 Milliarden Euro ab. Gleichzeitig stieg der Import um 8,1% auf 12,4 Millionen Euro an.
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Arbeitsmarktsituation für Ältere deutlich verbessert
Arbeiter und Fachkräfte im fortgeschrittenen Alter haben es oft besonders schwer eine Arbeitsstelle zu finden. Der demographische Wandel unserer Zeit und die schrittweise Annäherung an ein Rentenalter von 67 Jahren wird dieses Problem nur noch weiter verschlimmern. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Arbeitsmarktsituation für ältere Arbeiter in einer Studie genau unter die Lupe genommen und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Beschäftigungsstation älterer Arbeitnehmer zwar immer noch nicht zufriedenstellend ist, auch im Vergleich zu anderen Ländern, sich jedoch in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.
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Pflanzen als Heizung und Energieerzeuger, auch im Winter
Ein Großteil unseres Energieverbrauchs entfällt auf die Erzeugung von Wärme. Gerade in diesem Bereich ist die Auswahl an effizienten, nachhaltigen Optionen noch recht gering. Solarwärme erzielt seine Spitzenwerte im Sommer, wenn wir die Wärme nicht brauchen, und die Nutzung von Geothermie ist oft problematisch und aufwendig. Forscher der TU Berlin haben nun aber eine nachhaltige Wärmequelle entdeckt, die auch im Winter genügend Wärme erzeugen soll: Pflanzen in einem Gewächshaus.
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