Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 25.10.2011

BMWi-Monatsbericht „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“
Die Novemberausgabe des Monatsberichts „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist erschienen. Der Fokus liegt dieses Mal auf drei Themengebieten: Der erste Themenschwerpunkt des Monatsberichts informiert über die Gründerwoche vom 14. bis 20. November 2011. Zu den Veranstaltungen in allen Regionen lädt das BMWi gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein.
(vollständiger Artikel: hier).

Saab steht ohne rettende chinesische Finanzpartner vor der Insolvenz
Der schwedische Traditionsautobauer Saab ist wieder akut vom Aus bedroht. Saab wurde erst Anfang 2010 vom zweitgrößten Autohersteller der Welt, General Motors (GM), an den kleinen niederländischen Sportwagenherstellers Spyker Cars verkauft. Allerdings stehen bereits seit einem halben Jahr die Bänder im westschwedischen Stammwerk Trollhättan wegen Geldmangels und hoher Schulden still.
(vollständiger Artikel: hier).

Medienmogul Murdoch übersteht hitzige Aktionärsversammlung
Der Abhörskandal um das britische Traditionsblatt „News of the World“ hatte die Mediengruppe News Corp. des Multimilliardärs und Boulevard-Königs Rupert Murdoch schwer getroffen und rund vier Milliarden Dollar Schaden verursacht: 3,2 Milliarden Dollar (rund 10% des jährlichen Konzernumsatzes) wurde in den Kauf eigener Aktien gesteckt, um den abstürzenden Kurs nach dem Bekanntwerden des Abhörskandals zu stützen. Die Kursverluste haben dennoch allein Murdochs persönliche Unternehmensanteile um eine halbe Milliarde Dollar zusammenschmelzen lassen.
(vollständiger Artikel: hier).

Groupon bei Börsengang am 4. November nur noch halb so viel Wert
Die US-Schnäppchenseite Groupon will am 4. November an die Börse gehen. Bei der US-Börsenaufsichtskommission wurde ein entsprechendes Emissionsprospekt für einen Börsengang eingereicht. Darin wird das Unternehmen mit immer noch 11,4 Milliarden Dollar bewertet – fast zehnmal mehr als noch im Frühjahr 2010 geschätzt, aber nur noch halb so viel wie auf dem Höhepunkt des Hypes im März 2011, als Google-Chef Schmidt bereits vor einer neuen Technologieblase wie die Dotcomblase zur Jahrtausendwende warnte.
(vollständiger Artikel: hier).

US-Firmen boomen und haben Rendite seit 2008 nahezu verdoppelt
Die US-Firmen, auch „Corporate America“ genannt, haben ihre Gewinne deutlich steigern können. Während die USA Anfang August nur knapp dem Schuldentod (vorläufig) entronnen sind und die US-Konjunktur nach wie vor an dem Tropf der Federal Reserve hängt, haben 69% der im Aktienindex Standard & Poor’s 500 (S&P 500) gelisteten Unternehmen, die bereits ihre Ergebnisse für das dritte Quartal (Juli-September) vorgelegt haben, die Erwartungen der Analysten übertroffen.
(vollständiger Artikel: hier).

Russland und Island kooperieren bei geothermaler Energie
Die vulkanreiche Atlantikinsel Island ist mit 575 MW installierter Leistung (2009) gemessen an seiner Größe Weltmarktführer bei der Nutzung geothermaler Energie. Mit den geothermalen Kraftwerken werden 27% der Stromerzeugung bestritten. Die geothermale Wärme liefert zudem Heizung und Warmwasser für ca. 90% aller isländischen Haushalte, so dass insgesamt 60% der Primärenergie auf die Geothermie entfallen.
(vollständiger Artikel: hier).

Basel III wird gedämpften Einfluss auf den Mittelstand haben
Im Zuge der Immobilienkrise von 2009 war es nötig Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Krisen zukünftig zu verhindern. Mit „Basel III“ haben die großen Internationalen Wirtschaftsnationen neue Eigenkapitalvorschriften und Verschuldungsobergrenzen auf den Weg gebracht, die die Banken unabhängiger voneinander machen sollen und die Welt vor einem neuen finanziellen Zusammenbruch zu bewahren.
(vollständiger Artikel: hier).

Deutsche nehmen Stellung zum Polnischen Atomprogramm
Während Deutschland Atomkraftwerke hinter sich lassen möchte, steht der Startschuss für Polens Atomprogramm kurz bevor. Für Polen gäbe es „keinen anderen Weg als die Atomkraft“ so der polnische Umweltminister Andrezj Kraszewski. 2030 will Deutschlands Nachbar bereits 20% seines Stroms aus Atomkraftwerken beziehen. Bis 2020 soll der erste Block des ersten Atomkraftwerkes stehen. Bisher tilgte Polen seinen Stromhunger überwiegend mithilfe von Kohlekraftwerken, eine der umweltschädlichsten Arten Strom zu erzeugen.
(vollständiger Artikel: hier).

Deutschlands größte Forschungseinrichtung soll Autonomer werden
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist mit seinen 9.000 Angestellten und über 20.000 Studenten die größte Forschungs- und Lehreinrichtung Deutschlands. Das aus der bundesweit ersten Fusion zwischen einer Universität und einer technischen Forschungseinrichtung entstandene Institut besitzt einen Jahresetat von über 700 Millionen Euro und hat ihre Schwerpunkte in Energie, Nano- und Mikrotechnologie, Umwelt und Klima sowie Elementar- und Astroteilchenphysik. Nun sollen der Forschungseinrichtung größere Handelsspielräume eingeräumt werden.
(vollständiger Artikel: hier).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.