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IW Consult: Bundesländerranking 2012

Im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche haben Wissenschaftler des IW Consult alle 16 Bundesländer untersucht: Wo stehen sie, was Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und Wohlstand angeht? Rund 100 Einzelindikatoren gehen in diese Studie ein, die in diesem Jahr zum zehnten Mal vorliegt. Das Dynamik-Ranking bildet ab, wie sich die Bundesländer in der Zeit von 2008 bis 2011 entwickelt haben Das Bestands-Ranking vergleicht den Ist-Zustand ? also das absolute Niveau. Die INSM und die WirtschaftsWoche lassen diese Studie durchführen, weil sie damit einen Beitrag zum föderalen Wettbewerb zwischen den Bundesländern leisten wollen.

Die wichtigsten Ergebnisse

– Die Bundesländer Brandenburg und Bayern verteidigen ihre Titel aus dem letzten Jahr.
– Die Entwicklung der ostdeutschen Bundesländer ist weiterhin von einer hohen Dynamik geprägt. Alle platzieren sich in der vorderen Hälfte des Dynamikrankings.
– Sachsen-Anhalt ist „schlechtestes“ ostdeutsches Bundesland im Dynamikranking.
– Das „Autoland“ Niedersachen ist der dynamischste Vertreter der westdeutschen Länder
– Von den beiden Niveausiegern steckt Bayern (Dynamikrang 8) das konjunkturelle Wechselbad besser weg als Baden-Württemberg (Rang 16).
– Mit Baden-Württemberg und dem Saarland belegen die beiden Länder mit der höchsten Industriequote (Anteil des verarbeitenden Gewerbes an der BWS) die beiden letzten Dynamikränge.
– Mit Sachsen und Thüringen überholen erstmals ostdeutsche Bundesländer ein westdeutsches Bundesland (Bremen) im Bestandsranking.
Berlin kommt trotz starkem Wachstum bei Kernindikatoren (Beschäftigung, Einwohner..) nur auf den letzten Rang im Niveauvergleich.

Der vollständige Bericht ist auf der Website des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zum Download eingestellt.

 

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