Technologie

Max-Planck-Forscher entwickeln neuen Hochleistungsstahl

Am Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) in Düsseldorf wurde ein neuer Hochleistungsstahl entwickelt, der zugleich fester und dennoch formbarer ist, leichter und auch noch kostengünstiger. Grundlage ist ein martensitaushärtender Stahl, ein ultrahochfester Stahl mit geringem Kohlenstoff und hohem Nickelgehalt von ca. 15-25 %. Da Nickel ein sehr teurer Legierungsbestandteil ist, war eine der Hauptaufgaben, diesen Anteil zu reduzieren und damit die Kosten zu senken. Zusätzlich zur Kostenreduktion entdeckten die Wissenschaftler einen Effekt, der das Material nun auch erheblich formbarer gestaltet, was für die Verarbeitungsprozesse bedeutend ist. Durch die extreme Festigkeit bei gleichzeitig sehr niedrigem Gewicht eignet sich die neue Hochleistungsstahlsorte besonders für den mobilen Bereich: Sie erhöht die Sicherheit und reduziert gleichzeitig das Gewicht, was zu einem geringeren Energieverbrauch beiträgt.
 

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