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Misswirtschaft vorbeugen: Rohstoffreichtum darf nicht länger arm machen

Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat eine Studie über die Misswirtschaft im Rohstoffsektor herausgegeben und Ansätze aufgezeigt, wie europäische Unternehmen zu einer Verbesserung der Situation beitragen könnten. Die Studie SWP-Aktuell 2012/A 43, Juli 2012 (8 Seiten) "Rohstoffreichtum darf nicht länger arm machen" können Sie kostenlos auf der SWP-Website abrufen. Aus dem Editorial:
 

Die Europäische Kommission will mit strengeren Offenlegungspflichten für Unternehmen gegen Misswirtschaft im Rohstoffsektor vorgehen. Zwei im Herbst 2011 vorgelegte Richtlinienentwürfe zur Transparenz von Zahlungsflüssen sollen die Basis dafür schaffen, dass rohstoffreiche Entwicklungsländer in Zukunft höhere Staatseinnahmen generieren können und diese Mittel stärker als in der Vergangenheit zum Wohle der Bevölkerung einsetzen. Damit könnte die EU nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung in armen Ländern leisten. Ein transparenteres Geschäftsgebaren könnte sich auch für EU-Unternehmen längerfristig als Vorteil erweisen. Doch die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU dürften schwierig werden, und auch ein Scheitern der Initiative ist nicht auszuschließen.

Quelle: Stiftung Wissenschaft und Politik

 

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