Neue Medien

Mit Ning zum eigenen sozialen Netzwerk – Abnabelung von Facebook & Co.

Haben Sie keine Lust mehr auf die überfüllten sozialen Netzwerke unserer Zeit? Dann sollten Sie sich ein Eigenes zulegen und zwar mit Hilfe von Ning.

Ning ist ein Unternehmen aus dem kalifornischen Palo Alto und bietet einen Service an, mit dem man ein eigenes soziales Netzwerk ins Leben rufen kann, bspw. zugeschnitten auf ein Hobby oder eine Leidenschaft wie Sport, Musik oder Kunst.

Ning gehört mittlerweile zur deutschen Glam Media GmbH in München, für einen Preis von 200 Millionen Dollar, und hat speziell Unternehmen als Zielgruppe auserkoren. „Viele Unternehmen gehen bei Facebook unter“, sagt Ralf Hirt, der gleichzeitig Geschäftsführer von Glam Media ist. „In diesem konstanten Nachrichtenstrom kommen viele Botschaften nicht an.“

In das eigene Ning-Netzwerk ist es möglich alle gängigen soziale Netzwerke wie Google Plus, Twitter, Facebook oder Pinterest über Plugins zu integrieren. Allerdings ist der Service komplett kostenpflichtig, was aber namhafte Kunden wie Pepsi oder die Rockband Linkin Park nicht von einer Inanspruchnahme abhielt. Ning selber wirbt mit seiner absolut freien Konfigurierbarkeit zugeschnitten auf die beabsichtige Zielgruppe, dies soll von den großen Tummelplätzen abheben.

Zudem kann das Netzwerk eigentlich alles, was auch die Branchengrößen können: Musik, Videos und Livestreaming integrieren, Werbung zulassen oder verbieten. Zudem will Ning ohne die Werbung Dritter auskommen.

Im Unterschied zu Facebook&Co. bleibt die Datenhoheit bei Ning jedoch in den Händen des Gründers, der die Community betreibt.

(sm)

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