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Neuer Abwehrmechanismus gegen Hacker

Die auf IT-Sicherheit spezialisierte Firma Mykonos aus San Francisco hat ein neues Konzept gegen Serverhacks vorgestellt. Dabei sollen Angreifer zum einen vollautomatisch verfolgt werden und zm anderen soll ihnen auch ein oder mehrerer Honeypots vorgesetzt werden. Mittels dieser Pots sollen die Angreifenden ausgebremst werden. Diese Methode zielt vor allem auf Hacker, die mit im Netz frei erhältlichen Tools arbeiten und populäre und oft attackierte Server angreifen.

Über einen schwer zu löschenden Supercookie, der auf dem Computer des Hackers abgelegt wird, läuft dann der eigentliche Abwehrmechanismus. Jedem Hacker wird ein leichtes und verlockendes Ziel angeboten, bspw. eine Password-Datei oder einen ungesicherten Login. Diese führen aber im Endeffekt ins Leere und bremsen den Angreifer damit aus.

Die Idee scheint mittlerweile Anhänger zu gewinnen. Mitte Februar wurde Mykonos für 80 Millionen Dollar vom Intrusion-Detection-Spezialisten Juniper Networks übernommen, der die Technik in sein Portfolio übernehmen will.

(sm)

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