Wirtschaft

Neues Zahlungsverkehrssystem „SEPA“ steht ab 2014 bereit

Bisher mussten Kunden bei Auslandsüberweisen eine lange Dauer und hohe Bearbeitungsgebühren in Kauf nehmen. Das soll sich 2014 ändern. Dann nämlich wird das EU-System SEPA eingeführt. Dies löst dann die bisherigen Kontonummern ab und ersetzt diese durch europaweit gültige neue Zahlenkombinationen – und das auch im Inland. Die neue Transfernummer wird dann stolze 22 Stellen zählen und ist Bankleitzahl und Kontonummer in einem. Zusätzlich wird sie einen Ländercode und eine zweistellige Prüfziffer enthalten.

Im EU-Raum werden damit die Geldinstitute zukünftig stärker im Wettbewerb miteinander stehen. Zudem müssen Gebühren, die bisher versteckt worden sind, abgeschafft werden. Außerdem müssen EU-Bürger dann nicht länger mehrere Konten in diversen Ländern unterhalten.

Die hierzulande recht beliebte Lastschrift-Praxis kann dennoch wie bisher weitergeführt werden, das auch grenzüberschreitend. Es werden keine Umstellungen nötig sein. Auch das Widerrufsrecht gegen Abbuchungen ist weiterhin gültig.

Ab dem 1. Februar 2014 gilt das neue System, allerdings wird es eine zweijährige Übergangsfrist bis Februar 2016 geben.

(sm)

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