Regionales

Nordrhein-Westfalen mit neuer Pendlerrechnung

Etwa die Hälfte der 8,3 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2010 jeden Tag über die Grenzen ihrer Wohnsitzkommune hinweg zur Arbeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, pendeln täglich allein über eine halbe Millionen Erwerbstätige nach Köln (290.000) und Düsseldorf (281.000). Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckt stärker als jede andere kreisfreie Stadt des Landes ihren Bedarf an Arbeitskräften aus dem Umland: 58,6% aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Die Stadt Bonn weist mit 54,8% die zweithöchste Einpendlerquote der kreisfreien Städte auf.

Beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden haben die Statistiker für Holzwickede (80,1%), Augustdorf (77,8%) und die Stadt Lohmar (76,7%) die höchsten Einpendlerquoten ermittelt. Die Angaben beruhen auf der revidierten „Pendlerrechnung NRW 2010“, deren Ergebnisse Information und Technik Nordrhein-Westfalen soeben in seiner Internet-Landesdatenbank veröffentlicht hat. Dort können die Pendlerbewegungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind darüber hinaus weitere Merkmale der Pendler verfügbar. Hierzu gehören neben Geschlecht, Alter, Beschäftigungsumfang, Stellung im Beruf, Branche auch erstmalig die Pendeldistanz.

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