Regionales

Nordrhein-Westfalen: Niederlande ist der wichtigste Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Die Niederlande waren im Jahr 2011 wichtigstes Abnehmerland NRWs: Waren im Wert von 18,5 Milliarden Euro wurden dorthin exportiert, das waren 8,0 % mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, folgten Frankreich (16,5 Mrd. Euro; +11,5 %) und Belgien (10,7 Mrd. Euro; +9,6 %) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 111,5 Milliarden Euro ab, das waren etwas weniger als zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Auch bei den Importen führten im Jahr 2011 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: NRW bezog von dort Waren im Wert von über 33,5 Milliarden Euro (+19,4 %). Auf den nächsten Plätzen rangierten die Volksrepublik China (18,7 Mrd. Euro; +8,5 %), Frankreich (13,8 Mrd. Euro; +13,8 %), Belgien (13,6 Mrd. Euro; +9,9 %) und das Vereinigte Königreich (11,9 Mrd. Euro; +5,3 %). Nahezu zwei Drittel der NRW-Importe kamen aus EU-Ländern.

Der Wert aller Exporte der nordrhein-westfälischen Wirtschaft summierte sich im Jahr 2011 nach vorläufigen Ergebnissen auf 176,2 Milliarden Euro; das waren 8,7 % mehr als 2010. Der Gesamtwert der Importe stieg um 14,5 % auf 204,0 Milliarden Euro.

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