Wirtschaft

Opel schließt Sanierungsverhandlungen ab

Bei dem deutschen Autobauer Opel haben sich das Management, die Arbeitnehmervertreter und die US-Mutter General Motors (GM) auf den letztendlichen Sanierungskurs geeinigt. Dabei fällt das Abbauprogramm an dem Werk Bochum mit 600 Stellen geringer aus, als bislang geplant (1255). 300 Stellen bleiben in Bochum erhalten, weil die Getriebefertigung in dem Werk vorerst bis Ende 2013 gesichert ist. 300 weitere Mitarbeiter wechseln auf andere Arbeitsplätze an weiteren Opel-Standorten in Deutschland. Die Restrukturierung hatte Anfang 2010 begonnen und neben Produktinvestitionen auch eine Kapazitätsanpassung in den europäischen Werken zum Ziel. Die ursprünglichen Pläne hatten vorgesehen, in Deutschland 4.800 und europaweit 8.000 Stellen von ehemals 48.000 zu streichen. Betriebsratschef Rainer Einenkel ist mit dem Ausgang der Verhandlungen zufrieden: „Wir konnten in harten Verhandlungen wichtige Punkte durchsetzen.“ Betriebsbedingte Kündigungen sollen demnach erst dann möglich sein, wenn sich bis zum 15. August nicht ausreichend Freiwillige gemeldet haben, die mit einer finanziellen Abfindung das Unternehmen verlassen. Die „Mobilitätsprämie“ beträgt acht Brutto-Monatsgehälter.
 

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