Neue Medien

PATRIOT Act zwingt den Host von WikiLeaks zur Herausgabe von Daten

Der Sturm um die Wistleblowing-Webseite ist noch lange nicht vorbei. Die Grand Jury der USA ermittelt gegen die Betreiber der Webseite wegen der Veröffentlichung von Diplomatendepeschen im Jahre 2010. Es soll entschieden werden, ob die WikiLeaks-Mitarbeiter amerikanische Interessen negativ beeinflusst haben. Dabei wurde der Domainbetreiber von WikiLeaks, Dynadot, vorgeblich unter dem umstrittenen PATRIOT Act aufgefordert, Daten über die Seite auszugeben. Es ist nicht bekannt, ob Dynadot der Forderung gefolgt ist. Weite Internetdienstleister, wie z.b Twitter, sollen ähnliche Anordnungen erhalten haben. Twitter ging dagegen vor Gericht. Ob andere der Anordnung der amerikanischen Regierung unbemerkt nachgekommen sind ist unklar.

Derweil hat WikiLeaks wieder Unmengen an Diplomatendepeschen veröffentlicht. Über 100.000 Dokumente amerikanischer Botschafter sind jetzt zusätzlich im Netz für alle zugänglich. Die Veröffentlichung der Depeschen geschieht im Schatten eines Streits zwischen WikiLeaks Gründer Julian Assange und seinem ehemaligen Mitarbeiter Daniel Domscheit-Berg, der nach internen Streitigkeiten seine eigene Webseite OpenLeaks ins Netz stellte. Dabei soll er 3.500 Dokumente von WikiLeaks mitgenommen und im Nachhinein vernichtet haben.

Weitere Informationen zu dem Konflikt zwischen WikiLeaks und Domscheit-Berg finden sie hier.

 

 

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