Platzt die Anklage gegen Megaupload und Kim Dotcom?

Apr 23 2012 • ManagementKeine Kommentare

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Das ehemalige Filesharing-Unternehmen Megaupload und dessen Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom könnten bald alle Sorgen bzgl. eines Prozesses in den USA los sein. Offenbar haben es die US-Behörden versäumt eine entsprechende Strafanzeige, auf die ein Prozess fußen würde, dem Beschuldigten zuzustellen. Zudem wurde bei der Beschlagnahme des Schmitz-Vermögens in Neuseeland ein falscher Antrag gestellt, was zur Folge hatte, dass ein Gericht die Aktion als rechtswidrig einstufte und Schmitz nun sein Vermögen zurückerhalten werde.

Außerdem steht auch das von den USA beantragte Auslieferungsverfahren kurz vor dem Aus, denn ein Abkommen zwischen Neuseeland und den USA besagt, dass Verdächtige nur ausgeliefert werden dürfen, wenn die potentielle Straftat eine Gefängnishaft von fünf Jahren oder mehr in Neuseeland zur Folge hätte. Allerdings sind die Vorwürfe mit denen Schmitz konfrontiert wird lediglich auf eine Maximalhaft von vier Jahren ausgelegt.

Schmitz war zusammen mit mehreren Mitarbeitern nach einer Razzia auf seinem Grundstück festgenommen worden. Die USA werfen dem deutschstämmigen Schmitz vor, er habe Urheberrechtsverletzungen in Millionenhöhe gewerblich gefördert und betrieben.

(sm)
 


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