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Rasanter Anstieg des mobilen Datenverkehrs

Laut einer Studie des Netzausrüsters Ericsson wird der Datenverkehr mit mobilen, internetfähigen Endgeräten bis zum Jahr 2016 um das Zehnfache ansteigen. Derzeit kommen geschätzte 3,9 Milliarden Mobilfunknutzer auf rund 5,8 Milliarden Mobilfunk-Verträge. Das liege daran, dass viele Anwender mehrere Mobilfunkverträge abgeschlossen hätten, etwa für Smartphone und Notebook oder Tablets. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der abgeschlossenen Mobilfunkverträge um 13% gestiegen. Die Verträge für mobile Breitbandzugänge sind dabei deutlich stärker gestiegen: binnen Jahresfrist um 60% auf jetzt 900 Millionen. Die Abdeckung durch Breitband-Mobilfunknetze erfasse mittlerweile (theoretisch) bereits 40% der Weltbevölkerung.

Die Zahl der Breitband-Mobilfunkverträge wird künftig weiter stark zunehmen und bis 2016 wahrscheinlich rund 5 Milliarden erreichen. Der Datenverkehr, der allein durch Smartphones erzeugt wird, dürfte dabei bis 2016 auf das Zwölffache steigen und dann in etwa dem Volumen gleichkommen, das Nutzer mobiler Rechner generieren. Aus den Daten entstehe laut Ericsson „ein Gesamtbild, das zeigt, wie immer mehr Menschen und Unternehmen von Mobilität, Breitbandnetzen und Cloud-Anwendungen profitieren“.

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