Technologie

Russische Marssonde wird am 11. Januar auf die Erde stürzen

Die russische Marssonde Phobos kreist nach ihrem Fehlstart vom 09. November steuerlos auf einer falschen Umlaufbahn um die Erde. Anfang 2012 wird die Gravitation den künstlichen Trabanten dann wieder unsanft auf die Erde zurückholen. Das United States Strategic Command (USSTRATCOM) hat nun den Absturzzeitpunkt und den vermutlichen Absturzort weiter eingeengt. Demnach wird die 13,5 Tonnen schwere Sonde am 11. Januar 2012 auf der Erde aufschlagen. Der Einschlagsort liege zwischen 51,4 Grad nördlicher Breite und 51,4 Grad südlicher Breite. Der konkrete Zeitpunkt und der genaue Ort lassen sich allerdings aufgrund der schwer zu kalkulierenden und zu berechnenden Parameter erst kurz vor dem Absturz genau berechnen. Gefährdet sind somit die USA, China, Afrika, Australien, Japan, Südwesteuropa und die Ukraine. Laut der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos wird die Sonde fast vollständig verglühen, allerdings dürften Trümmer im Gesamtgewicht von 200 Kilogramm die Erdoberfläche erreichen. Von der geringen Menge des radioaktiven Cobalt-57 an Bord gehe dabei laut Roskosmos keine Gefahr aus.
 

 

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