Wirtschaft

Russland verordnet ausländischen Autobauern Produktion in Russland

Seit Anfang Februar 2011 gelten in Russland neue Bedingungen für ausländische Autobauer. Das Dekret 166 verlangt von ausländischen Herstellern, ab 2015 mindestens 300.000 ihrer Autos in Russland selbst zu produzieren – andernfalls fallen höhere Einfuhr-Zölle für Autoteile an. Daraufhin haben bereits zahlreiche Autobauer Milliardeninvestitionen in Russland angekündigt. Laut der „WirtschaftsWoche“ plant VW nun seine Fertigung in dem russischen Werk Kaluga um 50.000 auf 200.000 Einheiten pro Jahr zu steigern, oder ein zweites Werk mit einer Kapazität von 150.000 Kfz gegenüber der bestehenden Fabrik zu bauen. Mit dem russischen Autobauer GAZ wurde bereits eine Zusammenarbeit vereinbart, wonach jährlich mehr als 100.000 Fahrzeuge der Marken VW und Skoda in einem Werk von GAZ gebaut werden. Die Zahl der Neuzulassungen in dem russischen Automarkt ist im ersten Quartal um mehr als 75 Prozent auf 517.300 Einheiten angewachsen.

 

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