Regionales

Schleswig-Holstein: Landesregierung ist der „Charta der Vielfalt“ beigetreten

Pünktlich zur ersten Sitzung des Begleitausschusses Aktionsplan Integration Schleswig-Holstein hat Integrationsminister Emil Schmalfuß erste Ergebnisse präsentiert: Die Landesregierung ist der "Charta der Vielfalt" beigetreten. "Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Landesregierung, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist", erklärte Schmalfuß. Das sei ein Ausdruck gelebter Willkommens- und Anerkennungskultur, zu der sich die Landesregierung in ihrem Aktionsplan Integration verpflichtet habe.
Zudem betonte der Minister anlässlich der konstituierenden Sitzung des Begleitausschusses zum Aktionsplan, dass Integration nur im Miteinander gelinge. "Integration kann nicht durch die Politik verordnet werden. Ministerien, Kommunen, Verbände und Migrantenorganisationen müssen zusammenarbeiten. Vom Begleitausschuss erwarte ich deshalb auch wichtige Impulse zur Arbeit der Landesregierung", so Schmalfuß.

Hintergrund

Die "Charta der Vielfalt" ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen zu Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung von Menschen im Arbeitsleben.

Der am 8. November 2011 vom Kabinett beschlossene Aktionsplan Integration Schleswig-Holstein – "Vielfalt macht stark" umfasst zehn Handlungsfelder von frühkindlicher Bildung bis zur Willkommens- und Anerkennungskultur. Zur Umsetzung hat die Landesregierung einen Begleitausschuss eingesetzt, dem 22 Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden und Migrantenselbstorganisationen, der Forschung, der Kommunen sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Ministerien und die Beauftragten für Flüchtlinge und Integration angehören.

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