Technologie

Solarzellen erstmals auch für künstliche Beleuchtung entwickelt

Das britische Unternehmens G24i neuartige Solarzellen auf den Markt gebracht, die im Unterschied zu herkömmlichen Solarzellen erstmals auch unter künstlicher Beleuchtung funktionieren. Die sogenannten Farbstoffsolarzellen basieren auf Metall-Folien, die mit Titandioxid überzogen und dann mit einem Färbemittel eingefärbt werden, ergänzt um ein Elektrolyt und eine durchsichtige, leitfähige Gegenelektrode. Die Technologie war bereits 1990 von dem Schweizer Professor Michael Grätzel entwickelt worden, erlangt allerdings erst jetzt aufgrund stabilerer Färbemittel, einem stärkeren Material für die Gegenelektroden und allgemein billigere Materialien die Marktreife.

Die dünnen und flexiblen Farbstoffsolarzellen liefern dabei sowohl außerhalb als auch innerhalb von Räumlichkeiten genügend Strom, um beispielsweise schnurlose Tastaturen, Fernbedienungen und Rollos zu betreiben oder auch mobile Endgeräte aufzuladen. Auch Gegenstände wie beispielsweise Taschen lassen sich mit den flexiblen Solarzellen bestücken, wodurch sie zum Aufladen elektrischer Geräte beitragen oder LED-Lampen versorgen können. (Siehe 3-minütiges Kurzvideo auf euronews.net.)

(mb)

 

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